Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BASF: Umsatz im 1. Quartal 2023 deutlich unter Analystenkonsens

BASF legt vorläufige Zahlen für das 1. Quartal 2023 vor. Der Umsatz ging im 1. Quartal 2023 um 13,4% auf 19.991 Mio. Euro zurück (1. Quartal 2022: 23.083 Mio. Euro). Ausschlaggebend hierfür waren insgesamt deutlich niedrigere Mengen. Der Umsatz war deutlich niedriger als von Analysten im Durchschnitt für das 1. Quartal 2023 erwartet (Vara: 21.819 Mio. Euro).

Die BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das 1. Quartal 2023 vor. Bild: BASF.

Das EBIT vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe lag im 1. Quartal 2023 mit voraussichtlich 1.931 Mio. Euro um 31,5% unter dem Wert des Vorjahresquartals (1. Quartal 2022: 2.818 Mio. Euro), aber deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen für das 1. Quartal 2023 (Vara: 1.599 Mio. Euro). Insbesondere das EBIT vor Sondereinflüssen des Segments Agricultural Solutions übertraf die durchschnittlichen Analystenschätzungen deutlich. Auch Chemicals, Materials und Surface Technologies lagen deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen für das EBIT vor Sondereinflüssen der jeweiligen Segmente im 1. Quartal 2023. Die Segmente Industrial Solutions sowie Nutrition & Care verfehlten das von Analysten im Durchschnitt geschätzte jeweilige EBIT vor Sondereinflüssen leicht bzw. deutlich. Das EBIT vor Sondereinflüssen von Sonstige fiel schwächer aus als von Analysten im Durchschnitt erwartet.

Das EBIT der BASF-Gruppe lag im 1. Quartal 2023 mit voraussichtlich 1.867 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (1. Quartal 2022: 2.785 Mio. Euro), aber deutlich über dem Analystenkonsens (Vara: 1.533 Mio. Euro).

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erreichte 1.562 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Wert des Vorjahresquartals (1. Quartal 2022: 1.221 Mio. Euro) sowie deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen für das 1. Quartal 2023 (Vara: 1.081 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal hatten Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe belastet. (BASF)

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