Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BASF: Investition in Saatgutaufbereitung

BASF | Nunhems, Teil von BASF Agricultural Solutions, investiert 40 Mio. Euro, um seine Anlagen zur Saatgutaufbereitung am Hauptsitz in Nunhem, Niederlande, zu modernisieren und zu erweitern. Mit dem Projekt unterstreicht BASF die langfristigen Wachstumsambitionen und stärkt seine führende globale Position im Markt für Gemüsesaatgut - vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage.

Die neuen und moder­nisierten Anlagen zur Saatgut­aufbe­reitung werden die Kapazität von BASF erhöhen, um weltweit hoch­wertiges Gemüse­saat­gut an Land­wirte zu liefern. Bild: BASF.

Das Geschäft bietet 1.200 Saatgutsorten in 20 verschiedenen Kulturen an, darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten, die speziell gezüchtet wurden, um Trockenheit, Hitze und steigendem Krankheitsdruck sowie der Herausforderung begrenzter Arbeitskräfte besser zu begegnen.

Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Fertigstellung bis Ende 2028 geplant. Die neuen hochmodernen Anlagen sollen die Fähigkeit des Unternehmens erweitern, hochwertiges Gemüsesaatgut bereitzustellen und die Erwartungen von Erzeugern weltweit zu erfüllen. „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt, um unsere globale Lieferkette für Gemüsesaatgut weiter zu stärken“, sagt Maximilian Becker, Senior Vice President BASF | Nunhems. „Indem wir unsere Kapazitäten zur Aufbereitung in Nunhem ausbauen und modernisieren, zeigen wir unser Engagement für kontinuierliche Innovation – und dafür, unseren Kunden hochwertiges Gemüsesaatgut bereitzustellen, das ihren Erfolg unterstützt.“

Die bestehenden Anlagen in Nunhem umfassen derzeit rund 20.000 Quadratmeter. Saatgut aus dem globalen Liefernetzwerk von BASF wird dort gereinigt, aufbereitet, geprüft und für den Versand vorbereitet, bevor es an Kunden in aller Welt ausgeliefert wird. Durch den Umbau wird die Gesamtfläche der Anlagen um rund 6.000 Quadratmeter erweitert. Nach Fertigstellung werden die Anlagen energieeffizienter, vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen und damit deutlich emissionsärmer betrieben.

Im Rahmen der Investition modernisiert BASF zwei bestehende Anlagen, wertet zwei Betriebsbereiche auf und baut zusätzliche Anlagen. Diese werden mit fortschrittlicher Technik und Aufbereitungsprozessen ausgestattet, um das Saatgut präziser und effizienter lagern, verpacken und versenden zu können. Durch eine verbesserte Qualitätssicherung können die Teams künftig größere Mengen Saatgut prüfen, um die hohen Anforderungen der Anbauer optimal zu erfüllen. Jedes Jahr bringt BASF | Nunhems zwischen 80 und 100 neue Saatgutsorten auf den Markt, die alle mit traditionellen Züchtungsmethoden entwickelt wurden.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.