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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF-Gruppe: Legt vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) liegt 2025 mit voraussichtlich 6,6 Mrd. Euro leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen für 2025 (Vara: 6,7 Mrd. Euro) und unterhalb der von BASF im Oktober 2025 prognostizierten Bandbreite von 6,7 Mrd. Euro bis 7,1 Mrd. Euro. Zuletzt wurde von BASF ein Ergebnis am unteren Ende dieser Bandbreite erwartet. Im Jahr 2024 betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 7,2 Mrd. Euro (ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus niedrigeren Margen und negativen Währungseffekten.
Der Free Cashflow beträgt 2025 voraussichtlich 1,3 Mrd. Euro (2024: 0,7 Mrd. Euro) und liegt somit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen (Vara: 0,6 Mrd. Euro) und der von BASF prognostizierten Bandbreite von 0,4 Mrd. Euro bis 0,8 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Free Cashflow unterstützt durch niedrigere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (2025: 4,3 Mrd. Euro ; 2024: 6,2 Mrd. Euro ). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt 2025 voraussichtlich 5,6 Mrd. Euro (2024: 6,9 Mrd. Euro). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus preisbedingt höheren Edelmetallhandelspositionen; gegenläufig wirkte eine substanzielle Dividende von Wintershall Dea.
Das EBIT der BASF-Gruppe liegt 2025 mit voraussichtlich 1,6 Mrd. Euro unter dem Analystenkonsens für 2025 (Vara: 2,2 Mrd. Euro) und unter dem Wert des Vorjahres (2024: 1,8 Mrd. Euro, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Das EBIT enthält deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen als im Vorjahr. Mit den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen kommt BASF schneller voran als geplant. Gegenläufige positive Sondereinflüsse resultieren insbesondere aus der Veräußerung des Bautenanstrichmittelgeschäfts an Sherwin-Williams zum 1. Oktober 2025. In der Summe belaufen sich die Sondereinflüsse im EBIT 2025 voraussichtlich auf minus 1,3 Mrd. Euro.
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt 2025 voraussichtlich bei 1,6 Mrd. Euro. Es übersteigt somit deutlich den Analystenkonsens (Vara: 1,2 Mrd. Euro ) und das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen des Vorjahres (2024: 1,3 Mrd. Euro). Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Ergebnisbeiträgen der at-equity konsolidierten Beteiligung an Wintershall Dea.

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