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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF-Gruppe: Legt vorläufige Zahlen für 2024 vor
Während die Mengen leicht stiegen, waren die Verkaufspreise rückläufig, bei einer im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal stetigen Preiserholung über das Jahr 2024 hinweg. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) liegt 2024 mit voraussichtlich 7,9 Mrd. Euro auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystenschätzungen für 2024 (Vara: 7,9 Mrd. Euro) und leicht unterhalb der von BASF im Februar 2024 prognostizierten Bandbreite von 8,0 Mrd. Euro bis 8,6 Mrd. Euro. Zuletzt wurde ein Ergebnis am unteren Ende dieser Bandbreite erwartet. Im Jahr 2023 betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 7,7 Mrd. Euro. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultierte aus höheren Ergebnissen der Core Businesses, die vor allem mengenbedingt waren. Im 4. Quartal 2024 ließ jedoch die Ergebnisdynamik insbesondere im Segment Chemicals deutlich nach, so dass das niedrige EBITDA vor Sondereinflüssen des 4. Quartals 2023 in diesem Segment nur leicht übertroffen wurde. Das Segment Agricultural Solutions konnte seinen Beitrag zum EBITDA vor Sondereinflüssen im Schlussquartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich steigern.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit liegt in der von BASF angegebenen Bandbreite und erreicht 2024 voraussichtlich 6,9 Mrd. Euro (2023: 8,1 Mrd. Euro). Der Free Cashflow beträgt 2024 voraussichtlich 0,7 Mrd. Euro und liegt somit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen (Vara: 0,4 Mrd. Euro) und auch über der prognostizierten Bandbreite von 0,1 Mrd. Euro bis 0,6 Mrd, Euro. Die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen deutlich, fielen aber niedriger aus als erwartet. Im Jahr 2023 belief sich der Free Cashflow auf 2,7 Mrd. Euro.
Das EBIT der BASF-Gruppe liegt 2024 mit voraussichtlich 2,0 Mrd. Euro unter dem Analystenkonsens für 2024 (Vara: 3,2 Mrd. Euro) und unter dem Wert des Vorjahres (2023: 2,2 Mrd. Euro). Ausschlaggebend für die Abweichung vom Analystenkonsens sind nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen, vor allem bei Batteriematerialien im Segment Surface Technologies, sowie Restrukturierungsaufwendungen in allen Segmenten. Mit den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen kommt BASF gut voran; sie begründen einen wesentlichen Teil der Sondereinflüsse. In der Summe belaufen sich die Sondereinflüsse im EBIT 2024 voraussichtlich auf minus 1,9 Mrd. Euro.
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe wird durch diese Sonderbelastungen ebenfalls beeinflusst. Für diese Ergebnisgröße kann BASF derzeit keinen Wert angeben, da die Beiträge einer wesentlichen nicht-integralen at-Equity Beteiligung noch nicht vorliegen. BASF erwartet, den Analystenkonsens in Höhe von 2,2 Mrd. Euro nicht zu erreichen. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen von 225 Mio. Euro des Jahres 2023 wird jedoch deutlich übertroffen werden.

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