Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BASF: Extrem hohe Produktion im datengesteuerten Gurkengewächshaus

Am 16. November 2021 wurde im datengesteuerten Gewächshaus von BASF vegetable seeds in 's Gravenzande (Niederlande) die erste Hochdraht-Gurkenkultur gepflanzt. Das Gewächshaus wurde mit 340 umol LED-Leuchten von Signify ausgestattet. Die zweite und dritte Kultur wurde am 2. März 2022 bzw. am 15. Juni 2022 gepflanzt.

Hi Light, die Nunhems Hauptsorte in diesen datengesteuerten Kulturen. Bild: BASF.

Am Montag, den 26. September, wurde die Marke von 400 Gurken mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 385 Gramm überschritten. Das geplante Enddatum für die dritte Kultur war der 3. Oktober 2022. Die aktuelle Produktion ist immer noch etwas höher als im Modell des BASF-Gurkenteams berechnet. Anhand dieses Modells wurde das Potenzial auf der Grundlage der erwarteten Menge an Sonnenlicht und der möglichen Menge an künstlichem Licht ermittelt. Ein Grund für die höhere Produktion ist der höhere Wirkungsgrad als im ursprünglichen Plan in Gramm pro Mol Licht. Ein zweiter Grund ist der schöne Sommer mit rund 40.000 Joule mehr Sonnenlicht als üblich.

Neben HiLight F1, der Hauptsorte in allen drei Kulturen, wurde ein großes Arsenal an neuen Nunhems®-Hybriden getestet. Die Gurken wurden nach den Prinzipien des Plant Empowerment angebaut. Eine Gruppe führender Landwirte hat die BASF bei diesem Anbau technisch unterstützt. Es wurde keine Standardausdünnungsmethode angewandt, um die Pflanzen im Gleichgewicht zu halten, sonderjede Woche wurde die Blattproduktion überprüft, und darauf basierend wurde festgelegt, wie der Bestand ausgedünnt werden sollte. Außerdem wurde anhand der Pflanzenregistrierung ermittelt, wie viele Blätter pro Woche geschnitten werden müssen, um ein optimales Gleichgewicht der Pflanzen zu erreichen. (BASF)

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