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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BASF: Beschließt Aktienrückkaufprogramm
Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung sowie der Devestitionen im Laufe des Jahres 2021 hat der Vorstand der BASF SE heute ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Das Programm hat ein Volumen von bis zu 3 Mrd. Euro, soll im Januar 2022 beginnen und bis spätestens 31. Dezember 2023 abgeschlossen werden, vorbehaltlich einer erneuten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien durch die Hauptversammlung der BASF SE am 29. April 2022. BASF SE wird die zurückgekauften Aktien einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen.
Das Aktienrückkaufprogramm basiert auf der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung der BASF SE vom 12. Mai 2017, wonach der Vorstand bis zum 11. Mai 2022 bis zu 10% der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung ausstehenden Aktien (10% des Grundkapitals) erwerben kann. BASF plant, der Hauptversammlung 2022 eine erneute Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien vorzuschlagen. Der Erwerb soll über die Börse im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra) erfolgen und unter Inanspruchnahme der „Safe-Harbor“-Ausnahme für Rückkaufprogramme nach Artikel 5 der EU-Marktmissbrauchsverordnung abgewickelt werden.
BASF hält an ihrer progressiven Dividendenpolitik fest. Aktienrückkäufe sind ein weiteres Instrument, das BASF zusätzlich nutzen wird, um Wert für ihre Aktionäre zu schaffen. Durch den Rückkauf eigener Aktien wird verfügbares Kapital an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückgezahlt, die Kapitalstruktur des Unternehmens optimiert und das Ergebnis je Aktie erhöht. Unverändert wird BASF in ihrer Mittelverwendung organisches Wachstum priorisieren, während Akquisitionen derzeit von geringerer Bedeutung für das Unternehmen sind.
Aufgrund der starken Bilanz und der Fähigkeit des Unternehmens, kontinuierlich hohe freie Cashflows zu erwirtschaften, strebt BASF weiterhin ein solides A-Rating an. Derzeit verfügt BASF über ein Rating von „A/A-1/Ausblick stabil“ bei Standard & Poor’s und „A3/P-2/Ausblick stabil“ bei Moody’s. Fitch stuft BASF derzeit mit „A/F1/Ausblick stabil“ ein.
Zwischen 1999 und 2008 kaufte BASF Aktien für rund 9,9 Mrd. Euro zurück und reduzierte die Anzahl der ausstehenden Aktien um insgesamt rund 29%. (BASF)

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