Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Balkonpflanzen des Jahres: Blüten-Power

Die in den Bundesländern gekürten "Pflanzen des Jahres 2021" sind üppig, blühfreudig und begeistern ihr Publikum mit buntem Treiben auf Balkon und Terrasse.

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Die fröhlichen Stars schmücken jeden Außenbereich sogar bis in den Herbst hinein – zur großen Freude von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, die von Duft, Form und Farben der Blüten angelockt werden. Denn neben der Schönheit ist die Insektenfreundlichkeit der Beet- und Balkonpflanzen ein entscheidendes Auswahlkriterium. Es braucht nämlich nicht immer einen großen Garten, um Artenschutz zu fördern. Auch auf dem kleinsten Balkon schafft man mit den richtigen Futterpflanzen ein Paradies für die nützlichen Insekten.

Die Experten*innen der verschiedenen Gartenbauverbände wählen ihre Favoriten jedes Jahr aus einer Vielzahl von Beet- und Balkonpflanzen. Auch neue Züchtungen sind häufig dabei, die sich aber in der jeweiligen Region schon bewährt haben müssen.

Eins ist sicher: Den diesjährigen Gewinnern kann niemand widerstehen! Sei es die knallgelbe Sonnenblume "Sunny Honey" aus Baden-Württemberg und Hessen, das zweifarbige Scaevola-Duett "Himmlisches Duo" aus Bayern oder die schon von weitem leuchtende Bidens "Flammbine" aus dem Norden – alle absolut hitverdächtig! Die gleiche Bidens-Sorte wurde ebenfalls in Rheinland-Pfalz als nektarreicher "Bienenstern" zur "Pflanze des Jahres 2021" gekürt. Sachsens Craspedia "Trommelwirbel" mit ihren charismatischen Blütenkugeln ziehen jeden Blick magisch an und avancieren wie alle anderen im Nu zu den Lieblingen der Saison.

Auswahlkriterien: Da passt eins zum anderen

Bei der Auswahl zur „Pflanze des Jahres“ zählt nicht nur ein dekoratives Äußeres. Die Kriterien der Gärtner*innen gehen viel mehr in die Tiefe und sind weitaus breiter gefächert. Die Frage, 'Lässt sich der Kandidat gut mit anderen Pflanzen kombinieren?'“, gehört beispielsweise ebenso dazu, wie der jeweilige Pflegeanspruch und die Länge der Blütezeit.

Außerdem schauen die Juroren*innen darauf, ob sich die Neuheit wirklich gut im Topf auf Balkon und Terrasse anpflanzen lässt. Und ganz wichtig: Bietet die Blühpflanze Nahrung für nützliche Insekten wie Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen? Nur der Kandidat, der alle Voraussetzungen erfüllt, darf schließlich ein Jahr lang den Titel „Pflanze des Jahres“ tragen.

Warum nicht nur eine „Pflanze des Jahres“ für ganz Deutschland?

In jeder Region des Landes herrschen unterschiedliche Standortbedingungen, auf die sich die Pflanzen einstellen müssen. Ist es in einem Landesteil meist trocken und warm, während es woanders vielleicht häufig feucht und eher kühl ist, müssen die entsprechenden Kandidaten genau mit diesen Verhältnissen zurechtkommen – beziehungsweise sie besonders mögen. Deshalb wählen die Experten*innen aus den verschiedenen Gartenbauverbänden auch jeweils ihre eigene Nummer Eins: eine blütenreiche Balkonpflanze, welche sich in der jeweiligen Region bewährt hat. Übrigens: die jeweilige „Pflanze des Jahres 2021“ wächst natürlich auch in anderen Teilen des Landes, wenn man einen Standort wählt, der ihren Bedürfnissen entspricht.

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