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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Balingen: Ministerium unterstützt Obst- und Gartenbauverein
„Aus jedem Garten ein kleines Biotop zu machen, das durch Pflanzenvielfalt Vögel, Kleintiere und Insekten anzieht und ihnen dauerhaft Heimat bietet, muss unser aller Bestreben sein. Mein besonderer Dank und meine große Wertschätzung gebühren dem Obst- und Gartenbauverein (OGV) Balingen, der durch das Projekt ‚Artenreicher Genießergarten‘ wertvolle Lebensräume im Zollernalbkreis schafft“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am 9. September anlässlich des Pressegesprächs zu dem Projekt in Balingen (Zollernalbkreis).
Der OGV habe ein Konzept zur Gestaltung von Mustergärten entwickelt. „Mit tatkräftigem Einsatz aus den eigenen Reihen und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie dem Landratsamt Zollernalbkreis wurden vier Mustergärten neu gestaltet“, sagte die Staatssekretärin. Beispielweise bestünde einer der Nutzgärten aus Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten. Der Sommerflieder entlang der Terrasse und die reich blühende Wiese würden als Insektenweide dienen. Ein Spielbereich für Kinder dürfe nicht fehlen.
„Beim Schulgarten in Frommern geht es darum, aus großen, ungenutzten Rasenflächen pflegeleichte und ertragreiche Flächen sowie insektenfreundliche Bereiche zu schaffen“, sagte Gurr-Hirsch. Wesentliche Gartenelemente, die die Ansiedlung von Tieren ermöglichen, seien Blumenwiesen, Trockenmauern, Totholzhaufen und verschiedene Bäume und Hecken. „Auch Gartenabschnitte, in denen man der Natur freien Lauf lässt, oder ein Gartenteich könnten eine Oase für heimische Tierarten sein“, sagte die Staatssekretärin. (MdL BW)

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