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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Zufriedenstellende Apfelernte 2020
Nach den Schätzungen der Obstberichterstatter des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg konnten 2020 auf einer Baumobstfläche von 18.100 Hektar (ha) rund 465.000 Tonnen (t) Äpfel, Birnen, Kirschen, Mirabellen und Zwetschgen geerntet werden.
Darunter entfällt der größte Anteil mit 403.200 t (+1%) auf den beliebten Apfel, dessen Anbauschwerpunkt am Bodensee liegt. Gut ein Drittel der Apfelernte wird durch nur drei Hauptsorten Elstar (54.200 t), Gala (43.500 t) und Jonagold (38.200 t) abgedeckt. Die höchsten Flächenerträge erzielten Pinova (41,6 t/ha), gefolgt von Jonagored (38,5 t/ha) und Golden Delicious (38,4 t/ha). Der kleinere Kernobstpartner Birne lag mit durchschnittlich 17,9 t/ha (-7 %) unter dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden rund 15.100 t Birnen gepflückt.
Weniger erfreulich sieht die Bilanz bei Süßkirschen aus, die mit einem Durchschnittsertrag von 7,4 t/ha das Vorjahresergebnis um 12 % verfehlten. In der Summe wurden ungefähr 20.500 t Süßkirschen als Tafelobst zum Frischverzehr, aber auch als Brenn- und Schüttelkirschen geerntet, wobei die meisten Kirschbäume im Ortenaukreis stehen. Bei Sauerkirschen war mit 12,4 t/ha (-5 %) der Ertrag etwas geringer als im Vorjahr.
Mit einer Erntemenge von 20.800 t (+17 %) und einem mittleren Ertrag von 11,7 t/ha konnten die Zwetschgenanbauer in diesem Jahr ein besseres Resultat erzielen. Dagegen schnitten Mirabellen weniger gut ab, die mit 5,4 t/ha (-30 %) und 1.700 t deutliche Einbußen zu verzeichnen hatten. (Statistischen Landesamt Baden‑Württemberg)

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