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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Weniger Strauchbeeren
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2020 in Baden-Württemberg auf 1.505 Hektar (ha) rund 7.600 Tonnen (t) Beeren geerntet. Gegenüber 2019 war damit ein Rückgang von 6 % der Anbaufläche und 3 % der Erntemenge verbunden. Verglichen mit dem bisher höchsten Stand von 2015 (1 .730 ha) verringerte sich die Fläche um 13 %. Insbesondere der Freilandanbau (1. 392 ha; -8 % zum Vorjahr) verlor an Attraktivität, während in die Anlagen im Folientunnel und Gewächshaus (113 ha; +30 %) weiter investiert wurde.
Schwarze Johannisbeeren belegen nach wie vor als anbaustärkste Strauchbeerenart knapp ein Drittel der Fläche (441 ha; -5 %). Mit geernteten 1. 800 t wurde ein Ertrag von 4,1 t/ha realisiert. Rote und weiße Johannisbeeren folgten mit 398 ha und 2. 500 t (6,2 t/ha). Während Stachelbeeren (106 ha) und Brombeeren (71 ha) ebenfalls weiter eingeschränkt wurden, hielten Aroniabeeren (82 ha) und Kulturheidelbeeren (80 ha) ihr Niveau.
Der Anbau der empfindlichen Himbeeren wurde im Freiland (-17% auf 172 ha) erneut zugunsten des geschützten Anbaus (+12% auf 81 ha) reduziert. Die wesentlich höheren Flächenerträge (9,3 t/ha) in den Folientunneln und eine durch Frost und Trockenheit unterdurchschnittliche Freilandernte (3,8 t/ha; −33 %) sorgten dafür, dass erstmals mehr Himbeeren aus dem geschützten Anbau (760 t) zur Verfügung standen als aus dem Freiland (660 t).
Die Bewirtschaftung nach ökologischen Kriterien erfolgte auf 10 % (151 ha) der Strauchbeerenfläche, wobei die Schwerpunkte auf schwarzen Johannisbeeren und Aroniabeeren lagen. (LIS-BW)

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