- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Baden-Württemberg: Unterschiede beim Öko...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Unterschiede beim Ökolandbau
132. 000 ha werden in Baden-Württemberg ökologisch bewirtschaftet. Dabei zeigen sich große regionale Unterschiede hinsichtlich des Anteils der ökologisch wirtschaftenden Betriebe wie auch der ökologisch bewirtschafteten Fläche. Der höchste Anteil an ökologisch wirtschaftenden Betrieben zeigt sich im Landkreis1 Waldshut. Jeder sechste Betrieb (16,3%) wirtschaftet dort ökologisch. Der Anteil der von diesen Betrieben bewirtschafteten Fläche beträgt nahezu ein Fünftel (18,9%) der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Landkreis. Auf Platz zwei hinsichtlich des Anteils der Ökobetriebe liegt der Landkreis Ravensburg (15,3%), der mit 357 Ökobetrieben auch die höchste absolute Anzahl aufweist. Hinsichtlich der ökologisch bewirtschafteten Fläche liegt der Landkreis Ravensburg mit einem Anteil von 14,4% zwar klar über dem Landesdurchschnitt von 9,3%, aber in der Rangfolge der Landkreise nur auf Platz fünf. Den zweithöchsten Anteil an Öko-LF reklamiert der Landkreis Tübingen mit 16,8% für sich. Auf Platz drei beim Anteil der Ökobetriebe liegt der Schwarzwald-Baar-Kreis, wo fast jeder siebte Betrieb (13,7%) ökologisch wirtschaftet. Beim Anteil der Ökofläche liegt der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 16,4% auf Platz drei.
Das andere Ende im Land markieren die Landkreise Rastatt und Heilbronn. In beiden Landkreisen liegt die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft deutlich unter dem Landesmittel. Im Landkreis Rastatt wirtschaftet nur einer von dreißig Betrieben (3,4%) nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus, der Anteil an der Fläche fällt mit 2,7% noch etwas niedriger aus. Im Landkreis Heilbronn wirtschaften 4,1% der Betriebe ökologisch, der Anteil der Ökofläche erreicht mit 4,8% nur etwas mehr als die Hälfte des Landesdurchschnitts.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.