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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz
„Die Land- und Forstwirtschaft steht in ganz Deutschland vor großen Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels treffen kaum jemanden so unmittelbar und stark wie die Menschen, die von und mit der Natur leben, wie unsere Landwirtinnen und Landwirte. Hinzu kommen steigende gesellschaftliche Anforderungen sowie die weltweiten Auswirkungen von Kriege und Krisen. Der Vorsitz der Agrarministerkonferenz 2025 bietet uns eine gute Gelegenheit, den Fokus auf die wichtigen Themen und die aktuellen Herausforderungen der Land- und Forstwirtschaft zu lenken. Während unseres Vorsitzjahres werden wir unter dem Motto ,Zukunft säen. Nachhaltigkeit ernten.‘ wichtige Weichenstellungen für eine langfristige und positive Perspektive unserer heimischen Landwirtschaft treffen. Unser Ziel ist es, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe mit ihren innovativen Betriebskonzepten weiterhin in einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung verlässlich unterstützt werden“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 2. Januar anlässlich der Übernahme des Vorsitzes der Agrarministerkonferenz 2025.
Planungssicherheit und GAP nach 2028
Als Vorsitzland hat Baden-Württemberg die Möglichkeit Schwerpunkte in den Konferenzen zu setzen. Angesichts der Herausforderungen, welche Klimawandel und geopolitische Entwicklungen und viele weitere Faktoren für die Land- und Forstwirtschaft mit sich bringen, setzt sich Baden-Württemberg verstärkt für das wichtige Thema Planungssicherheit bei den Landwirtinnen und Landwirten ein. „Besonders kleine und mittlere Familienbetriebe brauchen auch ökonomische Stabilität. Daher wollen wir u.a. das Risikomanagement weiter deutlich stärken“, erläuterte Minister Hauk.
Mit den Erfahrungen aus der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union heraus gilt es im Vorsitzjahr auch die Weichen für eine GAP ab 2028 zu stellen. Landwirtinnen und Landwirte sowie Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer brauchen langfristige Perspektiven, damit die Betriebe auch finanziell nachhaltig wirtschaften können. Daher wird in der Agrarministerkonferenz 2025 die GAP ab 2028 auch einen wichtigen Teil einnehmen. Auch soll das Vorsitzjahr unter dem Zeichen der Entbürokratisierung stehen, denn nur durch schlanke und effiziente Bürokratie können unsere Landwirtinnen und Landwirte der Tätigkeit nachgehen, die sie am besten können: uns alle mit sicheren und qualitativ hochwertigen regionalen Lebensmitteln zu versorgen.

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