- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Baden-Württemberg: Strauchbeerenernte 20...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Strauchbeerenernte 2021 besser als im Vorjahr
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2021 auf 1. 499 Hektar (ha) rund 8. 680 Tonnen (t) Beeren erzeugt. Damit konnten durch die 409 Strauchbeerenbetriebe rund 15% mehr geerntet werden als im Vorjahr. Die Anbauflächen blieben nach mehreren aufeinanderfolgenden Jahren mit rückläufiger Entwicklung stabil.
Erstmals waren 2021 die roten und weißen Johannisbeeren mit 427 ha (+7 %) die anbaustärkste Strauchbeerenart und lösten damit die schwarzen Johannisbeeren ab, die auf einer Fläche von 413 ha (-6 %) angebaut wurden. Bei einem guten Durchschnittsertrag von 8,7 t/ha konnten 3 .700 t rote und weiße Johannisbeeren geerntet werden, die schwarzen Johannisbeeren erzielten mit 4,9 t/ha insgesamt 2 030 t. Während Stachelbeeren (98 ha) und Kulturheidelbeeren (78 ha) an Fläche einbüßten, hielten Aroniabeeren (83 ha) und Brombeeren (70 ha) ihr Niveau.
Die Himbeerfläche im Freiland wurde weitgehend konstant auf 168 ha gehalten, während der Anbau unter geschützten Bedingungen im Folientunnel oder Gewächshaus nach wie vor attraktiv ist und weiter zunahm (88 ha; +8 %). Die hier realisierten Flächenerträge waren deutlich höher (8,5 t/ha), wodurch mehr Himbeeren (745 t) aus dem Folientunnel als aus Freilandkulturen (619 t; 3,7 t/ha) stammten.
Die Bewirtschaftung nach ökologischen Kriterien erfolgte auf 9 % (134 ha) der Strauchbeerenfläche, wobei die Schwerpunkte im Freiland auf schwarzen Johannisbeeren und Aroniabeeren lagen. Durch die geringeren Flächenerträge belief sich der Anteil an der gesamten Strauchbeerenernte auf 4 %. (Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.