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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg : Rückläufiger Spargel- und Erdbeeranbau
Vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg zufolge, fällt die Erdbeerernte im Freiland mit 13.000 t um mehr als ein Fünftel (−21%) niedriger als im Vorjahr aus. Verantwortlich dafür ist neben dem niedrigeren Ertragsniveau (9,3 t/ha; −5%) vor allem der Rückgang der Anbaufläche im Ertrag um 290 auf nun 1.400 ha. Vor zehn Jahren war die Ertragsfläche noch mehr als doppelt so groß.
Eine gegenläufige Entwicklung ist dagegen beim geschützten Erdbeeranbau im Folientunnel oder Gewächshaus festzustellen. Mit einem Zuwachs um 30 ha zum Vorjahr liegt die Fläche nun bei 490 ha. Im Vergleich zum Freiland ist der geschützte Anbau mit 15,1 t/ha deutlich ertragreicher, liegt aber ähnlich wie der Freilandanbau leicht unter Vorjahresniveau (−4%). Durch die Flächenausweitung kann 2023 voraussichtlich dennoch eine größere Menge als 2022 (7.400 t; +3%) eingefahren werden.
Die Spargelernte im Südwesten beläuft sich 2023 auf schätzungsweise 9.200 t, das sind 12% weniger als im mehrjährigen Mittel (2012-2022). Eine noch niedrigere Erntemenge wurde zuletzt im kühlen Jahr 2013 (8.900 t) erfasst. Vergleichbar mit dem Vorjahr liegt der Hektarertrag (4,5 t/ha; -1 %) auch in diesem Jahr auf niedrigem Niveau. Spargel wurde auf einer weiterhin rückläufigen Ertragsfläche von 2.100 ha (−4%) gestochen. Nach den bisherigen Ergebnissen ist zudem eine deutliche Abnahme der noch nicht ertragsfähigen Neuanlagen zu erwarten. (Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg)

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