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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Ökologische Fläche hat sich seit 2010 verdoppelt
Die ökologische Fläche hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt, 2010 waren es noch 98.400 Hektar. Auch die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe hat sich im selben Zeitraum von 2.450 auf 4.780 nahezu verdoppelt.
Auf fast der Hälfte der 82.500 Hektar ökologisch bewirtschafteten Ackerfläche wurde im Jahr 2025 Getreide (39.400 Hektar) angebaut. Neben Winterweizen (9.400 Hektar) haben vor allem Dinkel (8.400 Hektar) und Hafer (7.200 Hektar) eine große Relevanz im Ökolandbau.
Hohe Öko-Anteile an der jeweiligen Gesamtfläche sind vor allem im Anbau von Leguminosen festzustellen. Die Hälfte der Fläche der Leguminosen zur Ganzpflanzenernte (21.200 Hektar), wie Luzerne oder Klee, war 2025 ökologisch. Bei den Hülsenfrüchten wiesen Sojabohnen (2.600 Hektar) mit mehr als einem Drittel und Ackerbohnen (2.400 Hektar) mit sogar 80% sehr hohe Öko-Anteile an den jeweiligen Gesamtflächen auf.
Bei den Dauerkulturen sind zwar unterdurchschnittliche Anteile zu verzeichnen, die Flächen wurden jedoch in den letzten 15 Jahren stark ausgeweitet. Die ökologische Rebfläche nahm im letzten Jahr 2.800 Hektar (11,2%) ein und hat sich damit seit 2010 vervierfacht. Beim Baum- und Beerenobst war der Zuwachs der Öko-Fläche um 51,6% auf 3.300 Hektar in diesem Zeitraum nicht ganz so stark. Der ökologische Anteil (13,0%) war jedoch höher als bei der Rebfläche.

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