- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Baden-Württemberg: Kleinste Apfelernte s...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Kleinste Apfelernte seit 30 Jahren
Eine historisch kleine Apfelernte wird durch die ersten Schätzungen der amtlichen Obsternteberichterstatter von Mitte Juli belegt. Demzufolge wird nach derzeitigem Behang im Marktobstbau eine Erntemenge von einer Millionen Dezitonnen erwartet. Selbst das Niveau der Jahre 1995 (1,75 Mio. dt) und 1991 (1,09 Mio. dt) wird noch deutlich unterschritten. Dies ist umso bemerkenswerter, als der Apfelanbau in den letzten Jahren auf aktuell 12.100 Hektar (ha) im Land sogar noch ausgedehnt wurde.
Die Erwartungen oder besser die Befürchtungen reichen bei den Hauptsorten von rund 33 dt/ha bei Boskoop, 53 dt/ha bei Jonagold und 64 dt/ha bei Idared bis zu 136 dt/ha bei Gala. Rubinette (117 dt/ha) und Pinova (113 dt/ha) folgen auf den Plätzen. Bei Fuji, Elstar, Braeburn, und Golden Delicious werden die Erträge auf voraussichtlich zwischen 90 dt/ha und 100 dt/ha beziffert. Zur Einordnung: Die durchschnittlichen Apfelerträge über alle Sorten der Jahre 2011 bis 2016 schwanken zwischen 280 dt/ha und 320 dt/ha.
Spätfröste
Als Gründe für die enttäuschende Apfelernte 2017 werden landesweit Spätfröste während der Blüte Mitte April mit Temperaturen von bis zu minus 7 Grad Celsius angeführt. Bemühungen, etwa mittels Frostschutzberegnung die empfindlichen Blüten zu schützen, zeigten allenfalls in geschützten Einzellagen die erhoffte Wirkung. (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.