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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Kirschenernte 2024 gestartet
Obwohl es in der Blütezeit Frost gab und im weiteren Verlauf Starkregenfälle dazukamen, fallen die ersten Schätzungen weitgehend positiv aus. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob diese Einschätzung so bleiben wird. Bei den frühen Sorten gibt es bereits vielfach Probleme durch aufgeplatzte Kirschen, außerdem besteht derzeit ein sehr hoher Fäulnisbefall und Pilzdruck aufgrund des wechselhaften Wetters.
Im Mittel wird zum jetzigen Zeitpunkt bei Süßkirschen mit einem Flächenertrag von knapp 8,3 Tonnen (t) je Hektar (ha) gerechnet. Das sind etwa 56 % mehr als letztes Jahr und rund ein Fünftel mehr als im 6-jährigen Mittel. Bei einer Anbaufläche von 2 600 ha Süßkirschen beläuft sich die Erntemenge für Baden-Württemberg somit auf rund 21 000 t.
Bei den Sauerkirschen wird von einem Flächenertrag von 18,2 t/ha ausgegangen. Im Vergleich zum mehrjährigen Mittel fällt der Ertrag um fast 140 % höher aus. Bei einer Anbaufläche von 240 ha Sauerkirschen ergibt sich somit rechnerisch eine Erntemenge von gut 4 300 t Sauerkirschen für Baden-Württemberg. (Statistischen Landesamt Baden‑Württemberg)

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