Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Baden-Württemberg: Immer weniger Schnittrosen

2025 wurden in Baden-Württemberg von 44 Gärtnereien und Zierpflanzenbetrieben auf 32 Hektar (ha) Schnittrosen erzeugt.

Anbau von Schnittrosen in Baden-Württemberg. Grafik: © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Wie das Statistische Landesamt nach Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung mitteilt, fand der Großteil des Anbaus mit rund 73% im Freiland statt. Die restlichen 27% standen unter sogenannten hohen begehbaren Schutzabdeckungen, also zum Beispiel in Gewächshäusern. Damit hat sich die Anzahl der Betriebe seit 2017 (80 Betriebe) um 45% und die Fläche (49 ha) um 34% verringert

Um den Bedarf an Rosen hierzulande – insbesondere am Valentinstag – sicherzustellen, sind zusätzlich Importe aus dem Ausland notwendig. Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik wurden im aktuellsten Berichtszeitraum Januar bis November 2025 insgesamt 118,4 Millionen frische Rosen im Wert von 39,7 Mio. Euro in den Südwesten eingeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum Januar bis November 2024 ist die Anzahl damit von rund 92 Millionen um über ein Viertel (knapp 29%) gestiegen. In der Vergangenheit kamen allerdings noch weit mehr Rosenimporte aus dem Ausland direkt im Südwesten an: Im Zeitraum Januar bis November 2021 waren es rund 200,1 Millionen und von Januar bis November 2017 importierte Baden-Württemberg ebenfalls 199,0 Millionen. 

Rund 86,3 Millionen Rosen bzw. fast 73% des gesamten baden-württembergischen Rosen-Imports kamen im Zeitraum Januar bis November 2025 aus den Niederlanden. Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten Lieferanten rangierten Kenia (26,6 Millionen; Anteil: 23 %) und Äthiopien (3,0 Millionen; Anteil: 3%).

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