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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Heimische Rosen zum Valentinstag
Blumensträuße zum Valentinstag haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland etabliert. Dabei stehen Rosen in der Beliebtheit an vorderster Stelle. Nach Feststellungen des Statistischen Landesamtes wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2017 auf einer Gewächshausfläche von rund 16,9 ha Schnittrosen kultiviert. Die Anzucht der edlen Gewächse erfolgt nach den Ergebnissen der Zierpflanzenerhebung 2017 in insgesamt 50 Gärtnereien. Rosen sind die wichtigste Schnittblume, die in den Gewächshäusern und Folientunneln von den Zierpflanzenbetrieben angebaut wird. Von insgesamt 35 ha Schnittblumen entfällt auf Rosen ein Anteil von 48%.
Der Hauptanbau findet im Rems-Murr-Kreis und im benachbarten Kreis Ludwigsburg statt, wo 14 Betriebe auf einer Fläche von 7,6 ha Schnittrosen kultivieren. Dies entspricht 45% der gesamten Rosenfläche des Landes. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Rheinebene. Vor allem im Ortenaukreis und im Landkreis Rastatt wachsen auf 6,7 ha Rosen heran.
Wegen der noch kalten Jahreszeit dürfte ein Großteil der am Valentinstag verschenkten Rosen aus dem Ausland stammen. Im Jahr 2017 wurden in Baden-Württemberg insgesamt Schnittrosen im Wert von 42 Mio. Euro aus dem Ausland importiert. Alleine 38,4 Mio. Euro und damit gut 90% der importierten Schnittrosen kamen aus den Niederlanden, gefolgt von Kenia mit einem Importwert von 2,6 Mio. Euro. Die übrigen Rosenimporte im Gesamtwert von 1 Mio. Euro stammten aus Italien (0,5 Mio. Euro), Äthiopien (0,3 Mio. Euro) und Ecuador (0,2 Mio. Euro).

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