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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Große Ernte an Rot- und Weißkohl im Jahr 2025
Sowohl die Weißkohl- (+8%) als auch die Rotkohlmenge (+13%) lag damit deutlich über dem zehnjährigen Mittel im Zeitraum zwischen 2015 und 2024. Während sich die Anbauflächen auf mittlerem Niveau befanden, waren die Erträge überdurchschnittlich hoch.
Die gesamte Gemüseproduktion belief sich auf 309.600 t und übertraf damit den Vorjahreswert um 7%. Da die Erzeugung in ökologisch wirtschaftenden Betrieben auf 44.500 t deutlich anstieg (+17%), nahm auch deren Anteil an der gesamten Erntemenge von 13% auf 14% zu.
Nach drei schwachen Jahren zeigte sich die Gemüseernte im Freiland 2025 wieder stabilisiert. Auf einer Freilandfläche von 11.000 Hektar (ha) wurden 281.600 t Gemüse geerntet. Das ist ein Anstieg von 8% gegenüber dem Vorjahr.
In der Rangliste der Erntemengen rangiert die Karotte nun schon seit 2021 auf Platz 1. Bei einer Produktion von 54.000 t lag sie deutlich vor dem zweitplatzierten Weißkohl. Karotten wurden auf 1.000 ha im Land angebaut. Als weiteres Wurzelgemüse wiesen Rote Bete (14.700 t) und Radies (4.700 t) hohe Erntemengen auf.
Der Anbau von Salat belegte mit 2.100 ha den größten Teil der Gemüsefreilandfläche im Jahr 2025. Während die Fläche im Vergleich zum Vorjahr ausgeweitet wurde (+6%), sank die Erntemenge um 9% auf 40.900 t. Das ist der niedrigste Wert seit 2012, der erstmaligen Durchführung der Erhebung in jetziger Form. Vor allem beim Endiviensalat mit 5.000 t und Eichblattsalat mit 3.800 t sind starke Rückgänge um jeweils ungefähr ein Viertel zu verzeichnen. Eissalat blieb mit 13.700 t mit Abstand die beliebteste Salatart in Baden-Württemberg. Die Produktion war aber nun das dritte Jahr in Folge unter dem zehnjährigen Durchschnitt (15.000 t).
Der Ertrag beim Spargel lag mit 4,7 t/ha leicht über dem Wert der Ernteschätzung im Juli und damit auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels. Da die Anbaufläche des ertragfähigen Spargels ein weiteres Jahr in Folge zurückging (−5%), war auch die Erntemenge mit 8.400 t niedriger als im Vorjahr. Seit 2019 ging die Ertragsfläche um 500 ha auf nur noch 1.800 ha stetig zurück.
Der zuletzt angestiegene Anbau in Gewächshäusern und Folientunnel erfuhr sowohl bezogen auf die Fläche (−8%) als auch auf die Menge (−4%) einen Rückgang. Insgesamt wurden 28.000 t Gemüse auf 300 ha produziert. Beim Anbau von Tomaten (−1.600 t) und Salatgurken (−1.000 t) gingen die Erntemengen am stärksten zurück.

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