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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Floristfachgeschäft erhebt Normenkontrollklage
Die Ankündigung der Öffnung von Friseurbetrieben sowie die Zustände (massive Sortimentserweiterung im Schnittblumen und Floristikbereich) in den Discountern und dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zum Valentinstag 2021 in Baden-Württemberg haben für die Floristmeisterinnen Martina Hamberger und Anja Walz vom Blumenteam Bäuerle aus Obersulm das Fass zum Überlaufen gebracht.
Floristfachgeschäfte müssen geschlossen haben, zulässig ist lediglich Lieferung und Abholung nach dem Click and Collect System, also nach vorheriger Bestellung. Und wie sah es im LEH aus? Entgegen der Beteuerung der Landesregierung, massive Sortimentserweiterungen nicht zuzulassen, wurden hier wahre Blumenparadiese aus dem Boden gestampft. Teilweise sogar mit Straußbinden auf Wunsch – und der Fachhandel muss geschlossen bleiben.
Bereits seit Beginn des ersten Lockdowns hat sich der Blumenfachhandel auf die Hygienemaßnahmen eingestellt. Spuckschutz, Einbahnstraßensystem, begrenzte Kundenzahl im Geschäft, alles haben die Floristfachgeschäfte erfolgreich und nachweisbar umgesetzt. Einen wissenschaftlichen Nachweis für eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Einzelhandel liegt bis dato bundesweit nicht vor.
Die vielen Anschreiben des Fachverband Deutscher Floristen Baden-Württemberg (FDF B-W) an die Landesregierung in denen auf die offensichtliche Wettbewerbsverzerrung hingewiesen wurde, wurden von Ministerpräsident Kretschmann und Sozialminister Lucha noch nicht einmal beantwortet.
Als Mitglied des Vorstandes des Fachverband Deutscher Floristen Baden-Württemberg, sieht sich Frau Hamberger, mit Unterstützung des FDF B-W, nun verpflichtet gegen diese Ungleichbehandlung des Einzelhandels vorzugehen und hat daher Normenkontrollklage gegen die Landesregierung Baden-Württemberg vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim erhoben. (FDF B-W,Stuttgart)

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