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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: Ertragsflächen bei Spargel und Erdbeeren rückläufig
Vor allem der frühe Saisonstart bescherte den Spargelanbauern einen guten Flächenertrag. Im Durchschnitt wurden auf einem Hektar 5,1 t Spargel gestochen und damit das Vorjahresergebnis um 8% sowie das fünfjährige Mittel um 7% übertroffen.
Durch den höheren Ertrag konnte somit auch der Rückgang der ertragsfähigen Fläche um 7% gegenüber 2016 auf 2.100 ha kompensiert werden. Darüber hinaus stehen auf ungefähr 600 ha junge Spargelstauden, die noch nicht beerntet werden können.
Weniger erfreulich verlief die Saison für die Erdbeeranbauer im Land. Der ungewöhnlich starke Frost im April schädigte die Blüten, weshalb lediglich 19.200 t Erdbeeren geerntet wurden. Das war ein Rückgang um gut ein Fünftel gegenüber dem bereits unterdurchschnittlichen Vorjahr.
Von einem Hektar Erdbeeren im Freilandanbau wurden im Landesschnitt 7,2 t (-20%) geerntet, was dem niedrigsten Ergebnis seit Jahrzehnten entspricht. Selbst im Folientunnelanbau waren Frostschäden zu verzeichnen und drückten den Ertrag auf 14,4 t je Hektar (-12%). Zudem war 2017 nach den vorläufigen Ergebnissen eine Verringerung der ertragsfähigen Anbaufläche im Freiland um 3% auf 2.300 ha und im Folientunnel um 15% auf 180 ha festzustellen. (statistik-bw)

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