Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Baden-Württemberg: Deutlich mehr Johannisbeeren und Aronia geerntet

Die Fläche und die Anzahl der Betriebe blieben im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert.

Deutlich mehr Johannisbeeren und Aronia geerntet - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. Bild: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2025 in Baden-Württemberg von 371 Betrieben auf 1.438 Hektar (ha) Strauchbeeren erzeugt. Damit haben sowohl die Fläche (−0,4%) als auch die Anzahl der Betriebe (−0,8%) im Vergleich zu 2024 nur leicht abgenommen. Die Gesamterntemenge von Strauchbeeren betrug rund 9.197 Tonnen (t), das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Vor allem Johannisbeeren im Freiland legten nach der schwachen Ernte 2024 deutlich an Ertrag zu: Mit fast 9,6 t/ha konnten auf gleichbleibender Fläche von 398 ha gut 3.800 t (+42%) rote und weiße Johannisbeeren geerntet werden. Bei den schwarzen Johannisbeeren erhöhte sich die Fläche um 5% (495 ha); die Erntemenge stieg bei einem Ertrag von 5,1 t/ha auf 2.500 t (+84%). Zusammen machen rote und weiße sowie schwarze Johannisbeeren gut zwei Drittel der gesamten Erntemenge von Strauchbeeren aus.

Der größte Gewinner 2025 war jedoch die Aroniabeere, deren Fläche (96 ha) sich zwar nicht änderte, die aber mit 3,6 t/ha (+153%) und einer Gesamtmenge von 350 t (+155%) eine Spitzenernte und den Höchstwert seit Beginn ihrer Erfassung 2012 erreichte.

Himbeeren, Kulturheidelbeeren und Stachelbeeren im Freiland büßten an Fläche und Ertrag ein. 

Himbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wurden im Vergleich zu 2024 auf 13% weniger Fläche angebaut und erzielten mit guten 9,2 t/ha eine Erntemenge von 727 t (−17%). Mit einem Anteil von 8% an der Gesamterntemenge stehen Himbeeren im geschützten Anbau trotz rückläufiger Fläche an dritter Stelle der bedeutsamsten Strauchbeeren.

Die Bewirtschaftung nach ökologischen Kriterien erfolgte auf knapp 12% (171 ha) der Strauchbeerenfläche. Besonders bedeutsam für den ökologischen Anbau waren Aroniabeeren und schwarze Johannisbeeren, die 28% (135 t) bzw. 17% (83 t) der ökologischen Erntemenge von insgesamt 490 t ausmachten. 

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