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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: 4. Streuobstpreis ausgeschrieben
„Unsere Streuobstbestände prägen die Kulturlandschaft Baden-Württembergs. Sie sind wichtig für den Erhalt der Biodiversität – nicht nur wegen ihres Artenreichtums, sondern auch wegen ihren beachtlichen genetischen Ressourcen in Form von Obstsorten. Mit dem vierten Streuobstpreis des Landes möchten wir Streuobst-Engagierte auszeichnen, die sich bedeutend für die Sortenvielfalt auf den Streuobstwiesen einsetzen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 16. Juni in Stuttgart.
Mit dem Streuobstpreis Baden-Württemberg zeichnet das Land alle zwei Jahre Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen aus, die sich vorbildlich für den Erhalt der Streuobstwiesen engagieren. Unter dem Motto 'SortenReich Streuobstwiese – wir fördern Vielfalt!' widmet sich der Wettbewerb im Jahr 2021 der fruchtigen Sortenvielfalt in den Streuobstwiesen. „Mit dem diesjährigen Motto möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es weit mehr gibt als die gängigen Sorten in den Supermärkten“, so Minister Hauk.
Das Land begrüße Bewerbungen von privat engagierten Einzelpersonen oder Gruppen, Vereinen, Verbänden, Kommunen, Unternehmen, Streuobstinitiativen sowie Schulen, Kindertagesstätten und sonstigen Bildungseinrichtungen.
Bewerbungsfrist ist der 30. September 2021.
Streuobstwiesen sind ein wahres Sortenreich
„Unsere Streuobstwiesen beherbergen rund 3.000 verschiedene Obstsorten. Dieses riesige Gen-Reservoir ist das Ergebnis jahrhundertelanger Nutzung, Züchtung und Vermehrung durch unsere Vorfahren. Damit steckt in den Streuobstwiesen ein wertvolles Kulturerbe, das nicht mehr vielen Konsumentinnen und Konsumenten bekannt ist“, erklärte Minister Hauk. Auch Sortenkenntnisse und das Wissen darüber, wie man verschiedene Obstsorten nutzt und verwertet, gingen mehr und mehr verloren. Dem Land sei es daher wichtig, auch diesem Aspekt des Streuobstbaus mit seinen unterstützenden Maßnahmen Rechnung zu tragen, zum Beispiel mit der Sortenerhaltungszentrale Baden-Württemberg am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee in Bavendorf. Weiterhin fördere das Land verschiedene Projekte zur Sortenerfassung und zum Sortenerhalt, beispielsweise über das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt. Der Landeswettbewerb um den Streuobstpreis sei eine weitere Maßnahme, mit dem das Land der fruchtigen Vielfalt in den Streuobstwiesen nun besondere Aufmerksamkeit schenken möchte.
„Der Streuobstpreis ist eine schöne Möglichkeit, das Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure im Land aufzuzeigen und modellhafte Projekte öffentlich bekannt zu machen. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und spannende Wettbewerbsbeiträge“, sagte Minister Hauk.
Hintergrundinformationen:
Für den Streuobstpreis Baden-Württemberg 2021 können sich Einzelpersonen und Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern, Vereine, Verbände, Mostereien, Gemeinden, Unternehmen, Streuobstinitiativen, Schulen, Kindertagesstätten und sonstige Bildungseinrichtungen bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021.
Bewertet werden unter anderem die Sortenauswahl unter Berücksichtigung von Standortfaktoren, klimatischen Veränderungen sowie Seltenheit und Gesundheitsaspekten der Sorten, kreative und erfolgreiche Verwertungsansätze für die einzelnen Obstsorten und Bildungsmaßnahmen zur Verbreitung von Wissen rund um Sorten. Neben den Projektbeschreibungen können gerne auch Fotobeiträge eingereicht werden.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Expertenjury aus Landwirtschaft und Naturschutz. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und wird in der Regel an drei Preisträger verliehen. Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2022 stattfinden.
Interessenten können sich postalisch, per E-Mail oder einfach online bewerben. Die Teilnahmeformulare, Online-Bewerbung und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf dem Streuobstportal des Landes sowie auf der Internetseite des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu finden.
Für Fragen zum Wettbewerb steht Fr. Schwindt vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz telefonisch unter 0711 126-1029 oder per E-Mail über streuobstpreis@mlr.bwl.de zur Verfügung. (MLR)

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