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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Baden-Württemberg: 19. Streuobsttag in Hohenheim
"Viele regionale Initiativen zeigen an erfolgreichen Beispielen, wie beides Hand in Hand geht. Etwa durch innovative Vermarktung über Plattformen, touristische Angebote rund um Streuobstwiesen, Bildungs- und Erlebnisprojekte für Kinder und Jugendliche sowie die energetische Nutzung von Schnittgut. Auch die Honorierung von Ökosystemleistungen oder die Gesundheitsförderung durch Streuobstwiesen eröffnen neue Perspektiven. Klar ist, wer Streuobst clever vermarktet, kann sich nicht nur ein zweites Standbein für seinen Betrieb schaffen, sondern trägt gleichzeitig auch dafür Sorge, dass Biodiversität und unsere Kulturlandschaft erhalten bleiben“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz MdL am 24. Mai 2025 in Stuttgart-Hohenheim, anlässlich des 19. Landesweiten Streuobsttages..
Das Land unterstützt den Streuobstanbau durch die Streuobstkonzeption Baden-Württemberg 2030. Die umfassende Strategie bündelt Maßnahmen, um Streuobstwiesen zu erhalten und ihre wirtschaftliche Attraktivität zu steigern.
Dazu gehören finanzielle Förderprogramme für die Baumschnittförderung Streuobst, Bildungsangebote im Bereich Streuobstpädagogik sowie eine landesweite Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Streuobstkonzeption soll der Streuobstanbau als Teil der regionalen Wirtschaft gestärkt und junge Menschen für diese traditionelle Form der Landwirtschaft begeistert werden.
Streuobst als Teil der Kulturlandschaft
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Europas. Sie prägen das Landschaftsbild, bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und seltene Pflanzen und haben eine wichtige kulturelle Bedeutung. Eine wirtschaftliche Nutzung schützt diese Flächen dauerhaft und verhindert, dass sie verbuschen oder aufgegeben werden. Verbraucherinnen und Verbraucher leisten durch den Kauf regionaler Streuobstprodukte einen aktiven Beitrag zum Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft. Regionalität und Nachhaltigkeit gehen dabei Hand in Hand. „Wer in Streuobst investiert, investiert in unsere Heimat und in eine nachhaltige Zukunft“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL abschließend.

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