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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Backhaus fordert: Agrarumweltmaßnahmen als Chance begreifen
Ab Januar 2014 beginnt die nächste Förderperiode der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP). Doch da sich die TRILOG-Verhandlungen auf EU-Ebene bis Ende November hingezogen haben, kann erst jetzt mit der Ausgestaltung des Förderprogrammes über den Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, ELER, konkret begonnen werden. Daher hat Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute Vertreter des Berufstandes und der Umweltverbände eingeladen, um über die Ausgestaltung der Agrarumweltmaßnahmen (AUM) zu diskutieren. "Einerseits haben wir aufgrund der späten Entscheidung in Brüssel enormen Handlungsdruck, ein operationelles Programm zu entwickeln, andererseits haben die AUM einen großen Mehrwert u.a. für den Klimaschutz, die biologische Vielfalt, die umwelt- und tiergerechten Haltungsverfahren, die Verbesserung der Bodenstruktur und auch den Gewässerschutz. Eine weitere Abstimmung mit den Vertretern des Berufsstandes und der Umweltverbände ist daher dringend erforderlich", erklärt der Minister.
"Wir werden für die AUM in der kommenden Förderperiode bis 2020 über 321 Mio. Euro einsetzen. Der Großteil ist dabei für die Förderung des ökologischen Landbaus vorgesehen. Wir wollen die Förderung je Hektar erhöhen, auch um Einbußen durch den EU-Beschluss für die GAP abzumildern. Denn die ökologische Landwirtschaft hat einen unbestritten positiven Umwelteffekt", stellt der Minister im Vorfeld der Gespräche fest. Ziel bleit es, dass bis 2020 150.000 ha der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet werden. Weitere AUM können aus Sicht des Ministers u.a. die Förderung der extensiven Bewirtschaftung des Dauergrünlandes, das Anlegen von Blühstreifen oder der Anbau von Leguminosen zur Unterstützung der Ackerkultur sein.
Das Konzept der bisherigen AUM wurde für die neue Förderperiode grundlegend überarbeitet. Dabei erfolgt eine Ausrichtung auf breit angelegte Fördermöglichkeiten, die sowohl die Zielerreichung als auch die Akzeptanz gewährleisten sollen. "Es hat im Vorfeld der heutigen Veranstaltung zahlreich gemeinsame Erörterungstermine zur aktuellen Akzeptanz und zukünftigen Ausrichtung der AUM gegeben. Nun gilt es schnell handlungsfähig zu werden, das Programm für die nächste Förderperiode zu schreiben und von der EU absegnen zu lassen, damit wir letztendlich nach dem kommenden Übergangsjahr am 01.01.2015 richtig loslegen können. Ich freue mich daher auf die Verhandlungsbereitschaft des Berufsstandes und der Umweltverbände. Schließlich haben wir hier eine Chance, damit Nutzer und Schützer in die selber Richtung gehen können", fügt der Minister an. (MV)

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