Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

B2B-Internethandel: Legt um 7% zu ­ ­ ­ ­

Der neue B2B-Marktmonitor von ECC KÖLN, FIS und Shopware zeigt: B2B-E-Commerce (inkl. EDI) von Großhandel und Herstellern wächst 2024, verliert aber an Dynamik.

B2B-E-Commerce und B2B-Internethandel. Grafik: ECC KÖLN.

Erklärungsbedürftige Produkte, individuelle Preise und langfristige Geschäftsbeziehungen – der B2B-Handel ist komplex. Zusätzlich rückt der digitale Vertrieb durch die fortschreitende Digitalisierung und steigende Kundenerwartungen stärker in den Fokus. Aber welchen Stellenwert hat E-Commerce im B2B tatsächlich und welche Kanäle treiben das Wachstum? Dies beleuchtet der neue B2B-Marktmonitor 2025 des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit FIS und Shopware. Ergebnis: Der B2B-E-Commerce (inkl. EDI) konnte 2024 erneut zulegen, wenn auch mit geringerer Dynamik als im Vorjahr. Nach wie vor werden knapp ein Viertel der B2B-Umsätze online erzielt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg stiegen die Umsätze um 5,5% im Vergleich zu 2023. Großhandel und Hersteller generierten einen E-Commerce-Umsatz von über 1,5 Billionen Euro, wovon 509 Mrd. Euro auf Onlineshops und Marktplätze (B2B-Internethandel) entfallen − ein Zuwachs von 7% im Vergleich zum Vorjahr. Über diese Kanäle haben Großhandel und Hersteller 12,1% ihrer Gesamtumsätze realisiert.

"Vor dem Hintergrund der schwachen konjunkturellen Gesamtlage zeigt sich, dass vor allem im E-Commerce der Großhändler und Hersteller über Onlineshops und Marktplätze mit einem Plus von 7% deutliche Umsatzzuwächse erzielt werden können. Für 2025 rechnen wir hier mit einem Zuwachs von 6,3%“, ordnet Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am ECC KÖLN, die Ergebnisse ein.

B2B-Internethandel: Marktplätze wachsen, Onlineshops bleiben Top-Vertriebskanal

Online-Marktplätze haben sich im B2B-Internethandel mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 29,4% zwischen 2018 und 2024 bei Großhandel und Herstellern als wesentlicher Wachstumstreiber etabliert. Dennoch konnten sie ihre Marktanteile 2024 im Jahresvergleich nicht weiter ausbauen ─ dieser stagniert bei rund 24%. Onlineshops behaupten sich mit einem Anteil von 76% als wichtiger Vertriebskanal für Hersteller und Großhändler.

B2B-Onlineshops: Chance erkannt, Umsetzung herausfordernd

Der Onlineshop ist für B2B-Unternehmen ein zentrales Instrument, um Neukund:innen zu gewinnen (44%) und die Kundenzufriedenheit durch Self Services zu verbessern (43%). Bei der Umsetzung stoßen viele Firmen jedoch auf Schwierigkeiten: Rund jedes zweite Unternehmen kennt die Bedürfnisse seiner Zielgruppe nicht genau (52%) und empfindet technische Fragen rund um den Shop als große Herausforderung (50%). Die größten Optimierungspotenziale liegen in der Präsentation der Produkte und einer intuitiven Benutzerführung. Denn: Kritisch sind aus Sicht der Unternehmen vor allem die ersten Schritte der Customer Journey. Häufig brechen potenzielle Neukund:innen bereits nach dem ersten Eindruck auf der Startseite (24%) oder bei Produktübersichten (27%) den Kauf ab.

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