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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Azercaner informierten sich praxisnah in Belgien
Sommertreff der Sondergruppe im Nachbarland.Die Teilnehmer des Sommertreffs der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) stellten in Belgien bezüglich Produktionsverfahren, Vermarktung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln viele Unterschiede zu deutschen Betrieben, aber auch Gemeinsamkeiten fest. Mehr als 40 Mitglieder der Sondergruppe Azerca besuchten bei ihrem Sommertreff vom 5. bis 7. August acht erfolgreiche Betriebe in Belgien, die im Hauptanbaugebiet von Azaleen, Eriken und Callunen rund um die Stadt Lochristi liegen.
So erfuhren die Azercaner praxisnah, dass die belgischen Berufskollegen weiterhin Pflanzenschutzmittel anwenden können, die in Deutschland nicht mehr zugelassen sind. Diesen Produktionsvorteil bedauerten die deutschen Anbauer sehr. Sie haben dadurch nicht nur erschwerte Produktionsbedingungen, sondern befürchten langfristig auch Resistenzbildungen. Die Produktion im geschlossenen System wird in Belgien derzeit staatlich stark gefördert. So hatten die acht besichtigten Betriebe ihre Produktion teilweise oder vollständig durch die Förderung mit bis zu 40 Prozent der Investitionskosten auf dieses Verfahren umgestellt. Die Vermarktung erfolgt in Belgien hauptsächlich über private Firmen. Beliefert werden neben dem deutschen vor allem der französische und italienische Markt. Für die südlichen Länder werden besonders große Topfgrößen verwendet. Innovationen sahen die deutschen Gäste bei der Produktionstechnik und in außergewöhnlichen Sonderformen bei Azaleen.

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