Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Azerca: Züchtungsausschuss tagte in Altusried

Das Hauptsortiment der Callunen steht und ist sehr breit gefächert. Weitere Neuerungen verspricht sich der neu gewählte Vorsitzende des Azerca-Züchtungsausschusses Helmut Hiedl bei Laubschönen und Sonderformen wie hängenden Sorten.

Das Hauptsortiment der Callunen steht und ist sehr breit gefächert. Weitere Neuerungen verspricht sich der neu gewählte Vorsitzende des Azerca-Züchtungsausschusses Helmut Hiedl bei Laubschönen und Sonderformen wie hängenden Sorten. Allerdings werden diese eher ein Randsortiment bleiben, so der Züchter bei der Ausschusssitzung am 18./19. September im Betrieb Hiedl GbR in Altusried. Die Vermarktungsmenge von Eriken hat sich laut Hiedl stabilisiert. Kurzfristig sind kleinere Formveränderungen abzusehen, langfristig bemühen sich mehrere Züchter weiterhin, die Winterhärte europäischer Arten mit der Farb- und Formvielfalt afrikanischer Arten zu kombinieren. Auch über spezielle Fortschritte bei der Gaultherienzucht tauschten sich die neun Züchter von Eriken, Callunen, Azaleen und Gaultherien in ihrem internen Treffen aus.

Sehr erfreulich war auch die Zusammenarbeit mit den drei Referentinnen. Zum Thema Erica-Verwandschaftsuntersuchungen trug Prof. Dr. Annette Hohe, Fachhochschule Erfurt, erste Ergebnisse aus den Versuchen mit AFLP-Markern vor. Prof. Dr. Brigitte Poppenberger, TU München, erläuterte die Wirkung von Wachstumsregulationen auf Zierpflanzen. Aus dem Vergleich von verschiedenen Gaultherienherkünften berichtete Dr. Elke Ueber, Leiterin der Zierpflanzenbauversuche am Kompetenzzentrum in Bad Zwischenahn. Vereinbart wurde eine weiterhin gute Kooperation zwischen Praktikern und Institutionen. Neue Perspektiven wurden aber auch darin gesehen, grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse in angewandten Fragestellungen durch eine Zusammenarbeit von Universitäten und Versuchseinrichtungen testen zu können.

Die nächste Sitzung wird im September 2016 im Betrieb Johannes van Leuven stattfinden. (Azerca/ZVG) 

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