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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Azerca: Herausforderungen mit neuer Technik begegnen
Mögliche neue Wege, auch im Rahmen der im Green Deal vorgesehenen Pflanzenschutzmittelreduktion im Anbau handlungsfähig zu bleiben, zeigte Prof. Dr. Gabriele Krczal, Geschäftsführerin der Agroscience GmbH, Neustadt auf: Mittels der doppelsträngigen RNA können Gene von Schaderregern ausgeschaltet werden, die für sie lebenswichtig sind. Dabei handelt es sich nicht um Gentechnik, da RNA keine genetische Veränderung bewirkt. Erste Zulassungen des Verfahrens sind nun auch in Europa beantragt.
Zukunftsweisende Technik sahen die 75 Teilnehmer der Tagung im Betrieb Hiedl GbR in Altusried. Seit einigen Monaten arbeitet der Jungpflanzenbetrieb nun auch mit Steckrobotern, die sehr flexibel unterschiedliche Kombinationen von Stecklingen zuverlässig stecken können. Personalengpass und steigende Löhne können so bewältig werden.
Der Betrieb Hiedl hat sich auf Stecklinge und Jungpflanzen spezialisiert und wird von den Betriebsnachfolgern Vincent, Lorenz und Katharina in unterschiedlichen Bereichen und mit ihren jeweiligen Kompetenzen geführt.
Zum Abschluss der Tagung besuchten die Teilnehmer die Firma Fendt in Marktoberdorf.
Die nächste Azerca-Wintertagung findet am 1.-3. Dezember 2026 in Neuss statt.

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