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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Avebe: Versuchsfeldtag begeistert mit Innovation und Austausch
Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 21. August standen neue Kartoffelsorten des Avebe-eigenen Züchtungsunternehmens Averis, die gezielt auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren – darunter Varianten mit höherer Resistenzen gegen Krautfäule, Nematoden und Kartoffelkrebs sowie mit reduziertem Bedarf an Pflanzenschutz, Düngemitteln und Wasser.
Eröffnet wurde der Feldtag durch die niederländische Agro-Direktorin Marleen de Rond und den deutschen Agro-Manager Matthias Eikens. Neben zahlreichen Landwirtinnen und Landwirten waren auch Vertreterinnen des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes (DKHV), Technikpartner, Medien sowie Avebe-CEO David Fousert und die Aufsichtsratsvorsitzende Marijke Folkers-in 't Hout vor Ort.
Im Verlauf des Tages wurde deutlich, wie eng Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der modernen Landwirtschaft miteinander verknüpft sind. Die präsentierten Sortenversuche zeigten, dass durch gezielte Züchtung und praxisnahe Anbaustrategien der Einsatz von Betriebsmitteln bei den Landwirten deutlich reduziert werden kann – ein Gewinn für Umwelt und Erzeuger gleichermaßen. Gleichzeitig wurde klar, dass die Branche vor großen Herausforderungen steht: Invasive Arten wie die Schilf-Glasflügelzikade, zunehmender Krankheitsdruck und immer strengere bürokratische Auflagen belasten die Betriebe zunehmend. Avebe betonte daher die Notwendigkeit gemeinsamer Lösungen mit Politik und Praxis, um die Zukunft der Stärkekartoffelproduktion nachhaltig zu sichern.
Auf dem Feld und im großen Festzelt präsentierten sich Avebe und Averis gemeinsam mit Partnern wie dem Maschinenring Lüchow. Technikhersteller wie Giere, ROPA und CrownCrusher zeigten ihre Maschinen – darunter ein Kartoffelroder, der im Praxistest überzeugte. Für das leibliche Wohl sorgte der Prignitzer Veranstaltungsservice mit einem vielfältigen Mittagsangebot, das den Rahmen für angeregte Gespräche und fachlichen Austausch bot.

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