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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Avebe: Großes Interesse an neuen Stärkekartoffelsorten
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die 16 Stärkekartoffelsorten des Avebe-eigenen Züchtungsunternehmens Averis, die sich durch hohe Erträge, verbesserte Resistenzen und nachhaltige Anbaueigenschaften auszeichnen.
„Besonders erfreulich war in diesem Jahr der hohe Anteil an Nicht-Mitgliedern unter den Besuchern", sagt Avebe-Manager Rolf Tammenga. „Das zeigt, wie groß das Interesse an unseren Sorten ist – insbesondere, da diese nun auch für Nicht-Mitglieder verfügbar sind." Bisher waren die Averis-Sorten ausschließlich Avebe-Mitgliedern vorbehalten.
Der Tenor aus den Gesprächen mit den Landwirten: Der Krautfäule-Druck im Weser-Ems-Gebiet ist nicht so hoch wie im vergangenen Jahr. Aufgrund der Hitze vor gut zwei Wochen und der nun auftretenden Feuchtigkeit setzt der Druck nun aber jedoch wieder ein. „Viele berichten davon, dass bereits 4-5 Spritzungen notwendig waren", so Tammenga. Im Fokus des Interesses standen daher auch Krautfäule-resistente Sorten wie Aveline und Antora, bei denen im Vergleich zu herkömmlichen Sorten bislang lediglich eine Spritzung notwendig war. Die Sorte Aletta, die sich durch ihre Resistenz gegen Zysten-Nematoden, Meloidogyne Chitwoodi & Fallax auszeichnet, wurde von vielen Besuchern als „Problemlöser" bezeichnet, da sie zusammen mit der Sorte „Aventus" über diese weltweit einzigartige Resistenz verfügt. Die ertragsstarke Sorte BMC überzeugte einmal mehr mit ihren hohen Stärkegehalten. Avamond ist dagegen bei den Landwirten sehr populär aufgrund ihrer hohen Felderträge.
Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war das Thema Pflanzgutvermehrung. „Wir verzeichnen aktuell ein stark wachsendes Interesse an einer Tätigkeit als Vermehrer für unsere Sorten", so Tammenga. Besonders gefragt seien derzeit Aveline sowie die frühe Sorte Aventor. Beide stehen nun als Vermehrungsware zur Verfügung.
Avebe ist weltweit das einzige kartoffelverarbeitende Unternehmen, das eigene Sorten auf Demofeldern präsentiert und Landwirten diesen umfassenden Beratungsservice bietet. Die nächste Demofeld-Veranstaltung findet am 21. August 2025 auf dem großen Avebe-Demofeldtag in Klein Breese im Wendland statt.

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