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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Ausbildung im Handel: Geeignete Bewerber gesucht
Der Einzelhandel hat zu Ende August 2014 sein Angebot an Ausbildungsplätzen im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Branche mehr als 28.000 Stellen für Kaufleute im Einzelhandel (+7,4%) und über 20.000 Plätze für Verkäufer (+3,1%) gemeldet. „Der Einzelhandel steht zu seiner Verantwortung als eine der größten deutschen Wirtschaftsbranchen. Viele Betriebe sind weiterhin auf der Suche nach motivierten und qualifizierten Bewerbern“, so HDE-Experte Wilfried Malcher.
Die Handelsunternehmen berichten allerdings von großen Problemen, ihre offenen Ausbildungsstellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. So stieg nach Angaben der BA die Zahl noch nicht vergebener Ausbildungsstellen in den Einzelhandelsberufen von August 2013 bis August 2014 um insgesamt 25,5% auf 17.722. Die Ursachen beleuchtet eine aktuelle HDE-Umfrage. Demnach sieht fast die Hälfte der Händler (48%) in unzureichenden schulischen Voraussetzungen der Bewerber das zentrale Hemmnis. Außerdem stellen fast 40% der Händler fest, dass Jugendliche, Eltern, Berater und Multiplikatoren falsche Vorstellungen vom Einzelhandelsberuf haben. „Vor allem die weiterführenden Schulen müssen mehr für die Berufsorientierung tun. Auch in Gymnasien muss endlich deutlich werden, dass ein Studium nicht der einzige Weg zur Karriere ist. Berufsbildung muss dort als gleichwertiger Weg präsentiert werden“, so Malcher. (PdH)

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