Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Ausbildung: Handelsberufe erneut an der Spitze

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass im Einzelhandel auch im vergangenen Jahr bundesweit wieder die meisten aller Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden.

HDE

Die veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass in den beiden Kernberufen des Einzelhandels auch im vergangenen Jahr bundesweit wieder die meisten aller Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden. Auf dem ersten Platz liegt demnach mit rund 28.500 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel.

Auf Platz drei finden sich die Verkäufer/innen mit mehr als 22.100 Verträgen. Und auch bei den ausländischen Jugendlichen stehen die Einzelhandelsberufe hoch im Kurs: Platz eins belegen die Verkäufer mit über 3.000 und Platz drei die Kaufleute im Einzelhandel mit rund 2.800 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. „Die Zahlen machen die große Bedeutung des Handels als Ausbilder deutlich. Damit übernimmt die Branche Verantwortung für die gesamte Gesellschaft und die Wirtschaft“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Seit dem 1. August 2018 kann der Handel zudem in einem weiteren attraktiven Ausbildungsberuf ausbilden. Genth: „Der neue Ausbildungsberuf Kaufleute im E-Commerce ist ein moderner und digitaler Beruf, der den Handel für die Generation der Digital Natives noch interessanter macht.“ Vor dem aktuellen Hintergrund der Abschiebung von Flüchtlingen in Ausbildung fordert der HDE, dass die 3+2-Regelung endlich bundesweit einheitlich angewendet wird. Diese Regelung sieht vor, dass ein Auszubildender die Ausbildung beenden und nach erfolgreichem Abschluss zwei weitere Jahre in seinem Beruf arbeiten darf, ohne dass er eine Abschiebung befürchten muss. „Die aktuell fehlende Rechtssicherheit sorgt für unnötige Verunsicherung bei ausbildenden Betrieben und Auszubildenden“, so Genth. Wichtig sei deshalb bei ausländischen Jugendlichen mit Bleibeperspektive eine Duldung ab der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages. (Quelle: PdH)

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