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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
AuGaLa: Unterstützt Schulungen für angehende Azubis
Im August beginnt jedes Jahr wieder für viele junge Menschen der häufig angemerkte „Ernst des Lebens“ – die Schulzeit ist vorbei. Nunmehr gilt Leistung gegen Entlohnung. Aber auch aus anderen Gründen kann der Beginn einer Ausbildung zum Landschaftsgärtner schnell zu einem Praxisschock führen: Andere Menschen bestimmen täglich darüber, was man wie zu tun hat. Und selbst wenn es regnet, ist draußen zu arbeiten. Dann noch die verschiedenen Sicherheitsbestimmungen, die einzuhalten sind. Aber auch für die Ausbilder sind die ersten Wochen im August nicht immer erfreulich: Selbst Kleinigkeiten müssen den neuen Azubi wiederholt gesagt und oftmals überwacht werden. Wesentlich einfacher ist es für jene Betriebe, die für ihre angehenden Azubi die neue Förderung des AuGaLa genutzt und dem Nachwuchs ermöglicht haben, vorab die dreitägigen Seminare „Vorbereitet in die Ausbildung“ zu besuchen. Auf Initiative des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen ist dieses Angebot für Schulabgänger und ihre künftigen Ausbildungsbetriebe von den DEULA-Bildungszentren im westfälischen Warendorf und niederrheinischen Kempen entwickelt worden, um den Ausbildungsbetrieben eine erfolgreiche Eingliederung der neuen Azubi in die Betriebsabläufe zu erleichtern. Unterstützt wird das Konzept vom Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (AuGaLa), dessen Geschäftsführer Axel Ralf Liedtke darin einen wichtigen Beitrag sieht, dass weniger junge Menschen ihr Ausbildungsverhältnis abbrechen. „In unserer Branche wird jeder Azubi als künftige Fachkraft benötigt. Leider müssen wir aber auch feststellen, dass nicht alle Schulabgänger ausbildungsreif sind“, ergänzt Dr. Karl Schürmann, Geschäftsführer des GaLaBau-Verbandes NRW. Vor diesem Hintergrund erstattet das Ausbildungsförderwerk bundesweit jedem AuGaLa-umlagepflichtigen Unternehmen 100 Euro und damit etwa die Hälfte der Seminarkosten pro Teilnehmer.
Ihren angehenden Azubi eine Seminar-Teilnahme zu ermöglichen, bringt den Ausbildungsbetrieben eine ganze Reihe von Vorteilen: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erlangen erste Kenntnisse hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie in der Handhabung einfacher Werkzeuge und Motorgeräte. Auch um ihre Sozialkompetenz geht es: Wie sollte man sich gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und nicht zuletzt den Kunden verhalten. So wird unter anderem deutlich gemacht, wie Kleidung und Auftreten bei Kunden wirken.
Von den GaLaBau-Betrieben in NRW sind die Vorbereitungs-Seminare bereits gut angenommen worden. Die DEULA-Bildungszentren in Kempen und Warendorf haben in den vergangenen Sommerferien fünf Seminare angeboten, die von insgesamt 75 Teilnehmern genutzt worden sind. „Damit haben schätzungsweise 10% der neuen Azubi in unserem Verbandsgebiet eine praktische und theoretische Einführung in ihr Berufsleben erhalten“, so Dr. Schürmann. Er geht davon aus, dass die Zahl steigen wird – denn von den Unternehmen, die die Angebote bereits in Anspruch genommen haben, kommen positive Rückmeldungen. (pcw)

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