Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Auftakt für junges Gemüse

Der Frühling bringt neben ersten warmen Sonnenstrahlen frisches schmackhaftes Gemüse auf den Speiseplan. Der bundesweite Startschuss zur diesjährigen Frühgemüsesaison fiel am 6. April auf der Insel Reichenau im Bodensee.

 

Die Salate sind die Ersten

Die Insel Reichenau als südlichstes Anbaugebiet Deutschlands mit ihrem milden Inselklima kann bereits zeitig im Frühjahr Gemüse mit Spitzenqualität liefern. Auf insgesamt rund 220 Hektar Anbaufläche werden jährlich rund 18.000 Tonnen Gemüse erzeugt. Dabei wird im Frühjahr mit den Salaten gestartet. Der Schwerpunkt liegt zunächst im Unterglasanbau, später im Freilandanbau. Rund 2,7 Mio. Kopfsalat und 4,6 Mio. Stück Bunte Salate kommen zur Ernte. Später im Jahr folgen mit Schlangengurken, Tomaten, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Fenchel, Sellerie und Lauch weitere Produkte der Gemüseinsel.

 

Gemüseanbau deutschlandweit im Vormarsch

Insgesamt beträgt die Gemüseanbaufläche in Deutschland 110.500 Hektar. Damit hat sich die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um weitere 5.000 Hektar vergrößert. Langfristig hat sich der Gemüseanbau von 1991 an gerechnet um 63% ausgeweitet, wobei die Erntemengen um 78% auf 3,1 Mio. Tonnen anstiegen. Der Pro-Kopf von Gemüse liegt aktuell bei ca. 84 kg.

 

Natürlich gegen Frühjahrsmüdigkeit

Die Bezeichnung "Frühgemüse" umfasst Radieschen, Kohlrabi, Rhabarber, Spinat, Spitzkohl und verschiedenste Salate wie Kopfsalat oder Lollo Rossa. Zwischen April und Juni sind die diversen Frühgemüse nicht nur wegen ihres vielfältigen Geschmacks, sondern auch wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe bei ernährungsbewussten Verbrauchern sehr beliebt. Mit der Ausgewogenheit an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen sorgen sie für eine ausgewogene Ernährung und sind sie ein natürliches Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. (CMA)

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