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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Auf Vorrat: So hält man Kartoffeln am besten frisch
Herbstzeit ist Kartoffelzeit und somit Grund genug, öfters zur beliebten Knolle zu greifen. Und nicht nur das: Vor allem jetzt lassen sich die leckeren Erdäpfel besonders gut lagern. Bei richtiger Aufbewahrung halten sich Kartoffeln über viele Wochen und sogar Monate. Toll, denn die Kartoffel ist ein kulinarisches Multitalent, für das es nahezu unzählige Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten gibt, außerdem ist sie gesund, kalorienarm und nährstoffreich.
Kartoffeln lieben es dunkel und trocken
Kartoffeln mögen es möglichst dunkel und trocken. Zur Aufbewahrung eignet sich daher am besten ein entsprechender Kellerraum. Wer den nicht hat, kann Kartoffeln auch in der Speisekammer einlagern. Lichteinwirkung und Feuchtigkeit lassen sich auch hier ganz einfach reduzieren, indem man die Kartoffeln beispielsweise mit Papier oder Tüchern abdeckt.
Rein in den Sack
Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing Gesellschaft, empfiehlt: „Kartoffeln mögen es luftig. Ein Weidenkorb oder ein Kartoffelsack aus Leinen sind optimal für die Aufbewahrung. Auch eine hölzerne Kartoffelkiste ist eine gute Alternative.“
Auf Kunststoffbehälter und Plastikfolien sollte dagegen verzichtet werden. Sinnvoll ist es auch, die Kartoffeln nicht zu eng zu packen, weil Druckstellen die Haltbarkeit beeinträchtigen können.
Bekommen die Kartoffeln zu viel Licht, dann kann Solanin entstehen, was den Kartoffeln einen bitteren Geschmack verleiht und sie ungenießbar werden lässt. Erkennbar ist es an grünen Verfärbungen der Knolle. Feuchtigkeit tut den Kartoffeln ebenfalls nicht gut, weil sie dann schnell faulen oder schimmeln können. „Am besten lassen sich übrigens späte Kartoffeln einlagern, die im Herbst geerntet werden. Denn aufgrund ihrer festen Schale sind sie besonders robust“, erklärt der Kartoffelexperte Dieter Tepel.
Nicht zu kühl, nicht zu heiß
Ebenso wichtig: Eine optimale Lagertemperatur. Die sollte so etwa zwischen 4 und 10 Grad Celsius liegen. Bei Temperaturen über 10 Grad keimen die Knollen schnell aus oder vertrocknen. Liegt die Temperatur dagegen unter 4 Grad, wandelt sich die Kartoffelstärke in Zucker. Zu kalt gelagerte Kartoffeln entwickeln daher oft einen unangenehmen süßlichen Geschmack. Im Kühlschrank sollten Kartoffeln also nicht gelagert werden. Ausnahme sind Kühlschränke mit speziellen Aufbewahrungsfächern, die auf die richtige Temperatur eingestellt sind.
Regelmäßig: Kontrolle für die Knolle
Wer Kartoffeln lagert, sollte sie regelmäßig kontrollieren und angefaulte Knollen stets entfernen. Das ist wichtig, weil Fäulnis schnell auf andere Knollen übergreifen kann. Und auch wenn man alles richtig gemacht hat, kann es natürlich trotzdem passieren, dass Kartoffeln Druckstellen aufweisen oder zu keimen beginnen. Bei kleineren Keimstellen reicht es, diese großzügig wegzuschneiden. Stark verkeimte Kartoffeln sollte man jedoch entsorgen. (Quelle: Bündnis der Kartoffelprofis)

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