Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Asiatische Baumwanze in der Schweiz

Im Sommer 2007 ist in der Schweiz erstmals die Marmorierte Baumwanze entdeckt worden.

Im Sommer 2007 ist in der Schweiz erstmals die Marmorierte Baumwanze entdeckt worden. Sie befällt vor allem Ziergehölze und Obstbäume. Die an fünf Orten im Raum Zürich gefundenen Wanzen besiedeln insgesamt acht verschiedene Pflanzenarten, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am 9. April in einer Mitteilung schreibt. In einem Fall habe der starke Befall sogar zum Absterben eines Zierstrauches geführt. Wie die Wanze selbst würden fünf der acht befallenen Pflanzenarten ursprünglich aus Ostasien stammen.

Im übrigen Europa sei diese Insektenart bisher noch nicht beobachtet worden, heißt es weiter. In verschiedenen Ländern Ostasien habe die Wanze bereits starke Schäden an Obstbäumen und Gartenpflanzen verursacht. Sie befällt vor allem Blätter und Früchte von Aprikosen-, Kirsch-, Pflaumen- und Apfelbäumen. Verglichen mit anderen Insektenarten vermehre sich die 12 bis 17 Millimeter große Baumwanze nicht allzu rasch.

Wie die Marmorierte Baumwanze in den Raum Zürich gekommen ist, sei nicht bekannt. Die WSL vermutet, dass sie mit Zierpflanzen aus Asien eingeschleppt wurde. Insektenarten würden sich heute wegen des zunehmenden globalen Warenhandels und der Mobilität des Menschen schneller und unkontrollierter verbreiten. Allein im letzten Jahr seien in der Schweiz fünf neue Insektenarten auf Ziergehölzen entdeckt worden. (lid)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.