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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Asiatische Baumwanze: "Exotischer" Gegenspieler nachgewiesen
Bekämpfung der Wanze durch natürliche Gegenspieler
In ihrem Ursprungsgebiet in Asien wird die Marmorierte Baumwanze von natürlichen Gegenspielern in Schach gehalten. Mittels eines gezielten Monitorings sucht man darum auch in Südtirol nach natürlichen Gegenspielern der Baumwanze. Im Zuge dieses Monitorings haben die Experten des Versuchszentrums Laimburg nun im Gemeindegebiet von Auer die sogenannte Samurai-Wespe (Trissolcus japonicus) aufgefunden. Der Fund ereignete sich in einem Gebiet, in dem die Mamorierte Baumwanze besonders häufig zu beobachten ist und in dem seit 2018 Eigelege gesammelt werden, um sie auf Parassitoide hin zu untersuchen. Im vergangenen Jahr ist im selben Gebiet das Auftreten eines anderen natürlichen Gegenspielers gemeldet worden, Trissolcus mitsukurii, der aus eben jener Gegend kommt, aus der auch die Marmorierte Baumwanze stammt. In der letzten Saison ist diese Wespenart in mehreren Gemeinden im Unterland und im Burggrafenamt aufgetreten. Es handelt sich bei beiden Arten um kleine (ca. 2 mm große) eierfressende Parassitoide, die die Populationen der Marmorierten Baumwanze im Ursprungsgebiet regulieren. Sehr wahrscheinlich sind diese exotischen Gegenspieler über die selben Wege wie die Marmorieret Baumwanze zu uns gelangt.
Untersuchungen
Beide Wespenarten wurden von den Experten der Arbeitsgruppe „Entomologie“ des Versuchszentrums Laimburg identifiziert. Seit 2019 monitoriert das Versuchszentrum Laimburg in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau die Parassitoiden der Baumwanze an verschiedenen Standorten in Südtirol. Darüber hinaus laufen am CREA (Consiglio per la ricerca in agricoltura e l’analisi dell’economia agraria) Untersuchungen zur Biologie und zum Verhalten dieser natürlichen Gegenspieler unter Quarantänebedingungen. CREA koordiniert darüber hinaus auch die Kontrollen, die notwendig sind, um zu bewerten, ob man diese hier nicht ursprünglich heimische Arten in die Natur einführen kann, um die Marmorierte Baumwanze zu regulieren. (Laimburg)

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