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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Artenschutz: Änderungen im CITES-Übereinkommen
Sie entsprechen den Änderungen, die an der 17. Vertragsstaatenkonferenz vom 24. September bis 4. Oktober 2016 in Johannesburg beschlossen wurden. Es gelten neue Anforderungen für die Ein- und Ausfuhr von Möbeln und Instrumenten aus speziellem Holz sowie von diversen Tier- und Pflanzenarten.
Die Änderungen betreffen unter anderem den internationalen Handel mit verschiedenen seltenen Hölzern, Kakteen, Schuppentieren, diversen Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien. Auch Meerestiere rücken in den Fokus: Mehrere Haiarten, Rochen und der Nautilus wurden in die CITES-Anhänge aufgenommen.
Für die Schweiz haben die neuen CITES-Regelungen Auswirkungen: Sämtliche Tiere und Pflanzen sowie Waren, die aus den neu aufgelisteten Tier- und Pflanzenarten hergestellt wurden sind oder diese enthalten, müssen beim Import in die Schweiz von einem entsprechenden CITES-Zeugnis begleitet werden. Dies betrifft insbesondere Rohholz für den Musikinstrumentenbau, fertige Musikinstrumente und Möbel. Von den CITES-Bestimmungen ausgenommen sind bei diesen Holzarten lediglich nicht kommerzielle Ein- und Ausfuhren im Personenverkehr mit einem Maximalgewicht von zehn Kilogramm pro Sendung. Dies betrifft beispielsweise reisende Musikerinnen und Musiker mit entsprechenden Instrumenten.
Das multilaterale Übereinkommen CITES schützt Tiere und Pflanzen gegen die Übernutzung durch den internationalen Handel. Die Konferenz der CITES-Vertragsstaaten findet alle drei Jahre statt. Anlässlich der letzten CITES-Vertragsstaatenkonferenz im Herbst 2016 in Südafrika haben die Länder zum Teil umfangreiche Änderungen im CITES-Übereinkommen vereinbart. Die Vertragsstaaten haben bei der Konferenz so viele neue Arten in die Listen der durch das Übereinkommen betroffenen Arten, der sogenannten CITES-Anhänge, aufgenommen wie nie zuvor. (BLV)

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