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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Aronia: Gesunde Bienennahrung auf 30 Hektar
Alles neu macht der Mai – so lautet ein altes Sprichwort. Auf einer der Partnerplantagen der Aronia ORIGINAL Naturprodukte GmbH wird dieses Sprichwort in diesem Jahr wörtlich genommen: Auf der Bio-Aroniaplantage der Bioobst GbR Naundörfel startete der Wonnemonat pünktlich mit dem Einsetzen der Aroniablüte und somit dem ersten Arbeitseinsatz einer Hundertschaft gelb-schwarz-gestreifter neuer Mitarbeiterinnen. Seit einigen Wochen sind die Aroniafelder im sächsischen Diera-Zehren (OT Naundörfel) neuer Arbeitsplatz von insgesamt 12 Bienenvölkern.
Mit dem Einsetzen der Blüte vor wenigen Tagen starteten die Bienen auf der Aroniaplantage von Martin Naumann geschäftig ihre Arbeit. Seither summt und brummt es auf der Plantage in der Nähe von Meißen an allen Ecken und besonders zwischen den Pflanzreihen. Die Aronia blüht in der Regel für zehn Tage und ist in dieser Zeit übersät mit weißen Blüten, die wertvollen Nektar für Bienen bereithalten. „Neben großflächig angebauten Kulturpflanzen wie bspw. Raps bieten Aroniablüten eine willkommene Abwechslung sowohl für Honig- als auch für Wildbienen“, sagt Jörg Holzmüller, Inhaber und Geschäftsführer der Dresdner Aronia ORIGINAL Naturprodukte GmbH.
Gesunde Bienennahrung
Die zu den Rosengewächsen zählende Aroniabeere bildet im Mai weiße Blüten, die denen von Äpfeln sehr ähnlich sehen. Da sie sich selbst bestäubt, ist die Aronia eigentlich nicht auf Insekten angewiesen. Bienen werden allerdings vom Duft der Blüten angezogen, sammeln hier fleißig Nektar und Pollen und unterstützen die Aronia zusätzlich bei der Bestäubung.
Gesunde Pflanzen auf einem gesunden Boden führen dann zu einer erhöhten Biodiversität, was man daran sehen kann, dass sich auch die Bienen hier besonders wohl fühlen. „Auch wenn unsere Aroniapflanzen teilweise noch Blütenstände haben, können wir bereits jetzt sehen, dass es dank der Bienen in diesem Jahr deutlich mehr Fruchtstände gibt“, sagt Martin Naumann von der Bioobst GbR Naundörfel. Da die Plantage nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet wird, sind die Aroniapflanzen frei von künstlichem Dünger und andere, den Boden und Umwelt belastenden Präparaten und bieten somit gesunde Bienennahrung.
Weltbienentag
Der Rückgang der Bienenpopulation scheint in den vergangenen 50 Jahren mehr und mehr vorangeschritten zu sein. Um die öffentliche Aufmerksamkeit hierfür zu stärken wird seit 2018 am 20. Mai der Weltbienentag begangen. Auch das Dresdner Bio-Unternehmen von Jörg Holzmüller möchte Bienen wieder vermehrt natürliche Räume schaffen.
Hierfür werden 10% der Einnahmen aus dem Onlineshop der kommenden Woche an die Arbeitsgruppe Biene sucht Blüte - Dresden soll summen! gespendet. Zudem werden den Bestellungen Samenpäckchen für Bienenweiden beigelegt. „Auch wenn dies ein kleiner Beitrag ist, so können viele kleine Beiträge zu einer unmittelbaren und spürbaren Verbesserung herbeiführen“, so Jörg Holzmüller abschließend. (Aronia)

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