Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Arbeitskreis Spargel: Tagung in Veitshöchheim

Vom 11. bis 12. September tagte in Veitshöchheim der Arbeitskreis Spargel der Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) und im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG).

Spargelberater aus Deutschland in den Spargelanlagen von Hans Wolf aus Prichsenstadt. Bild: Schneider.

Der Arbeitskreis Spargel der Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) und im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) tagte vom 11. bis 12. September in Veitshöchheim. Die drei Schwerpunkthemen Düngeverordnung, Krautabreife und Sortenschutz prägten die Tagung der Spargelspezialberater.

Die neue Düngeverordnung und deren Umsetzung 2017 in die Praxis stand im Fokus der 75. Tagung des Arbeitskreises Spargel. Für reine Kohlbetriebe bereitet die Verordnung wahrscheinlich hinsichtlich des Stickstoffbedarfs spezifische Probleme. Die Arbeitskreismitglieder sprachen sich für eine bundesweit einheitliche Umsetzung aus, um Wettbewerbsunterschiede auszuschließen. Dazu sollten die erarbeiteten Mustervollzugshinweise möglichst von allen Bundesländern identisch umgesetzt werden.

Vorgestellt wurden neue Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zum Thema Krautabreife. Diese ergaben, dass es bei den Sorten Gijnlim und Rapsody keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Kohlehydrateinlagerung in der Pflanze gibt.

Der Austausch von Versuchsergebnissen gehörte zu den Kernaufgaben des Arbeitskreises Spargel. In diesem Jahr wurden Sortenversuche aus der Pfalz und aus Bayern vorgestellt. Das Ranking nach Ertrag und Wirtschaftlichkeit verschiedener Sorten veränderte sich. Die Einzelergebnisse können zu einem späteren Zeitpunkt in Hortigate eingesehen werden.

Seit 2013 ist der „Spargel aus Franken“ als geografische Herkunftsangabe (g.g.A.) europaweit geschützt. Zuvor lief ein langjähriges Anerkennungsverfahren. Der Spargelanbau in Franken hat Tradition und lässt sich bis 1702 zurückverfolgen. Die besondere klimatische Lage, verbunden mit den fruchtbaren und sandigen Böden, begünstigen die Spargelkultur. 63% der 568 bayerischen Spargelbetriebe befinden sich in Franken. Sie bauen Spargel auf 1.009 Hektar ihren Bleich- und Grünspargel an.

Abgerundet wurde die Tagung mit Betriebsbesichtigungen bei den Spargelbetrieben Udo Hertlein in Kleinlangen und Hans Wolf in Prichsenstadt. (ZVG/BfG)

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