- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Arbeitskreis Spargel: Herausforderungen ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Arbeitskreis Spargel: Herausforderungen in der Züchtung thematisiert
Über die Möglichkeiten moderner Züchtungstechniken tauschten sich die teilnehmenden Spargelexperten unter dem Vorsitz von Joachim Ziegler der 77. Sitzung des Arbeitskreises Spargel vom 9. bis 10. September 2019 in Rastatt aus.
Kernaufgabe des Arbeitskreises Spargel ist die Diskussion von Versuchsergebnissen rund um das Thema Spargel. Versuchsbedarf wird vor allem in den Bereichen Nachbau von Spargel, Viren, Pilzerreger und Schädlingsbefall sowie in der Entwicklung resistenter Sorten gesehen. Weiterhin war der Saisonverlauf der letzten Jahre geprägt von extremen Witterungsbedingungen wie Trockenheit, Hitze und Sturm. Eine zukunftsgerichtete Züchtung hätte viel Potential, diesen Herausforderungen zu begegnen. Die Entwicklung neuer Sorten bei Spargel hat aber eine lange Züchtungs- und Prüfdauer. Neben Geschmack und Ertrag ist die Krautgesundheit dabei ein wesentliches Züchtungsziel bei Spargel. Die Nutzung moderner Züchtungsmethoden wie Crispr/Cas hätten diese Potentiale nutzen können, steht den Saatgutzüchtern jedoch nicht zur Verfügung.
Die aktuellen Versuche zum Spargel mit Fragestellungen zu Anbaumethoden und Pflanzsystemen wurden in der Teilnehmerrunde vorgestellt und diskutiert. Weitere Themen waren die Nachbauproblematik im Spargelanbau und die Suche nach Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz sowie die Herausforderungen der Düngeverordnung für die Dauerkultur. Der Arbeitskreis setzt sich aus Spargelspezialberatern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Experten von verschiedenen Forschungsinstitutionen wie Julius Kühn-Institut (JKI) und dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Großbeeren zusammen. (BfG/ZVG)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.