Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

April 2021: Inflationsrate bei +2,0%

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April 2021 bei +2,0%. Damit erhöhte sich die Inflationsrate nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze den vierten Monat in Folge.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im April 2021 bei +2,0 %. Bild: Destatis.

Zuletzt hatte sie im April 2019 diesen Stand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat März 2021 um 0,7%.

Energie verteuerte sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 7,9%

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von April 2020 bis April 2021 um 2,6%. Die Preise für Energieprodukte lagen dabei 7,9% höher als ein Jahr zuvor, nach +4,8% im März 2021. Hier wirkte sich neben der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe zudem der Preisrückgang bei Energieprodukten vor einem Jahr auf die Teuerungsraten aus (Basiseffekt). Teurer binnen Jahresfrist wurden vor allem Kraftstoffe (+23,3%) und Heizöl (+21,1%), die Strompreise gingen dagegen leicht zurück (-0,2%). Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich um 1,9%. Teurer als ein Jahr zuvor waren dabei unter anderem Süßwaren (+3,1%) sowie Molkereiprodukte und Butter (+2,5%). Merklich teurer wurden Pflanzen und Blumen (+7,5%), Kaffeeprodukte (+5,1%) sowie Tabakwaren (+4,5 %). Deutlich günstiger hingegen waren Mobiltelefone (-8,3%).

Inflationsrate ohne Energie bei +1,4%

Die Preiserhöhungen bei den Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich deutlich erhöhend auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im April 2021 bei +1,4% gelegen, ohne Heizöl und Kraftstoffe nur bei +1,2%.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,6%

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im April 2021 um 1,6% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,3%. Deutlicher erhöhten sich die Preise unter anderem für Leistungen beim Friseur und für die Körperpflege (+6,1%), für Leistungen sozialer Einrichtungen (+5,9 %) sowie für Finanzdienstleistungen (+5,6%). Günstiger waren hingegen zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen (-1,0%).

Spürbarer Preisanstieg gegenüber dem Vormonat bei frischem Gemüse mit +9,0%

Im Vergleich zum März 2021 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,7%. Nennenswert sind die steigenden Nahrungsmittelpreise (+1,3%). Dabei mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem für frisches Gemüse mehr bezahlen als im Vormonat (+9,0%). Die Preise für Energieprodukte gingen hingegen leicht zurück (-0,1%), insbesondere wurde leichtes Heizöl billiger (-2,2%). (Destatis)

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