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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Apolda: Schönste Schaugärten ausgezeichnet
Bereits zum einundzwanzigsten Mal luden die grünen Verbände Thüringens (Landesgruppe Thüringen des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) sowie der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) zum Neujahrsempfang in das Gartenbau-Museum nach Erfurt ein.
Wolfram Stock, Vorsitzender der bdla-Landesgruppe Thüringen hieß ca. 130 Gäste willkommen: 2017 sei ein gutes Jahr für die grüne Branche gewesen, so stelle beispielsweise seit vergangenem Jahr der Bund den Bundesländern jährlich 50 Mio. € im Rahmen des Städtebaulichen Förderprogramms Zukunft Stadtgrün zur Verfügung. Durch die Co-Finanzierung durch Land und Kommune werden es in Thüringen zukünftig fast 4 Mio. € sein, die die Branche in attraktive Grün- und Freiflächen umwandeln wird. Stock betonte, die grünen Verbände setzten sich gemeinsam dafür ein, dass diese Mittel gut und verantwortungsvoll angelegt werden.
Für den FGL Hessen-Thüringen, für den bdla, sowie für die DGGL hat sich das Jahr 2017 durch die überaus erfolgreiche Landesgartenschau in Apolda ausgezeichnet. Landschaftsgärtner und -architekten freuten sich über den großen Erfolg und die vielen Besucher, die eine blühende Stadt erlebten.
Apolda habe gezeigt, dass eine Landesgartenschau der Stadtentwicklung neuen Schub gibt, so Stock. Die Stadt sei grüner, attraktiver und konnte mit der Gartenschau die Basis für die wirtschaftliche Entwicklung steigern.
So wurden der Neujahrsempfang in Thüringen nicht nur genutzt, um dem Geschäftsführer der Landesgartenschau Apolda Herrn Detleff Wierzbitzki für seine langjährigen Dienste und seine herausragende Expertise zu danken und in den Ruhestand zu verabschieden.
Auch wurden in Erfurt die schönsten Themengärten der Landesgartenschau Apolda ausgezeichnet: Das Unternehmen Lindenlaub GmbH aus Weimar erhielt den dritten Platz für seinen Schaugarten „Verstrickt und Verfärbt“, der Schaugarten „Nicht nur für Schönwettertage“ der Firma Gärten von Panknin aus Apolda erhielt den zweiten Platz. Als Sieger ging das Unternehmen Rosenkranz Garten- und Landschaftsbau aus Eisenberg mit seinem Schaugarten „Ein Wohnzimmer im Grünen“ hervor.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Podiumsgespräch, moderiert von Vorstandsmitglied der Architektenkammer Thüringen, Herrn Ingo Quaas. Dazu hatten die drei veranstaltenden Verbände Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Ausbildung eingeladen. So nahmen an dem Gespräch teil: Staatssekretär Dr. Klaus Sühl (TMIL), Staatsekretär Olaf Möller (TMUEN), Matthias Herbert (Abteilungsleiter im Bundesamt für Naturschutz (Natur und Landschaft)), Frau Prof. Gesa Königstein (FH Erfurt), Wolfram Stock (bdla) und Thomas Bleicher (Vorsitzender der DGGL LG Thüringen).
In einem waren sich die Gesprächspartner einig: Grüne Infrastruktur erfordere die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure, sowohl auf Seiten der Städte und Kommunen, als auch der Planer und ausführenden Unternehmen. (Galabau Hessen-Thüringen)

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