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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Apfel4.NULL: Forschungsprojekt arbeitet an nachhaltigerer Apfelproduktion
Als Lieblingsobst der Deutschen müssen Äpfel besonderen Qualitätskriterien standhalten, denen nicht jede Frucht von Natur aus gerecht werden kann. Um während der Lagerung auftretende Krankheiten frühzeitig vorherzusagen, entwickelt das Forschungsprojekt Apfel4.NULL ein umfassendes Sensornetzwerk. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt das Projektkonsortium unter der Leitung des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee im Rahmen der „Gartenbau 4.0“-Förderung.
Mit rund 25 Kilogramm pro Kopf ist der Apfel noch immer das Lieblingsobst in Deutschland. Doch die Ansprüche an ihn sind hoch. Das führt dazu, dass bis zu 11% der Äpfel nie den Weg in den Einkaufskorb finden. Für die Apfelbäuerinnen und -bauern und auch für die Umwelt ist das alles andere als gut. Die Forscherinnen und Forscher im Projekt „Apfel4.NULL“ möchten den Apfelanbau mit einer neuen Sensorentechnik nachhaltiger und wirtschaftlicher gestalten.
Wie ist das Wetter? Ist der Boden feucht genug? Wie groß sind die Äpfel gerade? All diese Informationen trägt das Projekt mit einem neu entwickelten Sensorennetzwerk zusammen. Vom Baum bis zur Sortierung werden dabei Daten erfasst, die Aussagen über die Qualität der Äpfel ermöglichen. So können Modelle aufgestellt werden, mit denen sich Maßnahmen wie der Wurzelschnitt, die Bewässerung oder das Management der Lagerung an die situationsspezifischen Gegebenheiten anpassen lassen.
Auch Pflanzenschutzmittel können mithilfe von Sensordaten und Entscheidungshilfe-Systemen gezielter ausgebracht werden. Dafür entwickelt das Projekt einen digitalen Assistenten. Er liefert den Apfelbäuerinnen und -bauern wichtige Informationen zu den zugrundeliegenden Prognosemodellen, dem Gewässerabstand und bestehenden Saumstrukturen. Auf diese Weise werden Ressourcen wie Anbau- und Lagerfläche, Wasser sowie Pflanzenschutzmittel in der Apfelproduktion effizienter genutzt. Gleichzeitig gelangen im besten Fall mehr Äpfel unbeschadet auf den Markt. So will das Projekt dazu beitragen, eine größere Verlässlichkeit für Apfelbäuerinnen und -bauern zu schaffen. (Apfel4.NULL)

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