Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

AMI: Fakten und Trends zum Speisefrühkartoffelmarkt 2022

Speisefrühkartoffeln trafen aus dem östlichen Mittelmeerraum bereits im März und April in Deutschland ein.

Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft, kurz AMI, ist auf dem Gebiet der Marktbeobachtung, Marktanalyse und Marktforschung für den gesamten Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft tätig. Bild: AMI.

So früh im Jahr werden sie aber kaum gebraucht. Dies führte 2022 zu vollen Kühllägern zum Zeitpunkt des Marktauftritts Spaniens, gepaart mit Angebots- und Preisdruck. Von der Nachfrageseite kamen keine positiven Impulse, die Einkäufe der Verbraucher fielen im ersten Quartal auf das Vor-Corona-Niveau zurück. Erst Ende Mai kam Bewegung in das Marktgeschehen. Nach Pfingsten überraschte eine vorzeitige Auslistung von Lagerkartoffeln im Norden Deutschlands. Doch welche Liefermengen stehen nun zur Verfügung? Wie lange werden die Importe reichen? Ist das für sie geöffnete Vermarktungsfenster weit genug? Welchen Preisspielraum werden sie der deutschen Ware lassen?

In Deutschlands Frühkartoffelregionen kam das Pflanzgut sehr zeitig in den Boden. Die Kälte erforderte Frostschutzberegnung, die gegen die Trockenheit half. Ab Ende April war es viel wärmer und sonniger als 2021, die Unterschiede in den Verfrühungsmaßnahmen und zwischen den Regionen wuchsen flott heraus. Ab Ende Juni dürfte ein reichliches Angebot auf den Markt kommen. Der LEH ist aber schon darauf eingestellt. Welchen Einfluss hat der Witterungsverlauf auf die Ernte und vor allem auf die Erträge? Können Erzeuger Preise realisieren, die ihre hohen Aufwendungen decken?

Die AMI-Marktexperten haben Fakten und Daten zusammengestellt und in einer umfassenden Chartsammlung verständlich aufbereitet. Analysiert werden die Anbau- und Angebotsverhältnisse sowie Nachfragetrends in Deutschland und Europa, damit alle wichtigen Informationen im Unternehmen vorhanden sind. Dazu gehören auch die Ergebnisse aus der Marktforschung. Wie stellt sich der Kartoffeleinkauf nach den Pandemiezeiten dar? Die Chartsammlung ist ab sofort lieferbar. Die PDF-Version hat 45 Seiten und kostet 249,00 Euro zzgl. 7% MwSt. Sie kann direkt bei der AMI bestellt werden. (AMI)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.