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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Altes Land: Äpfel von exzellenter Qualität
Makelloses Aussehen mit exzellenten inneren Werten: Verbraucherinnen und Verbraucher können sich in diesem Jahr auf eine hervorragende Qualität aller Apfelsorten freuen, wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) mitteilt.
Die Ernte der Frühsorten läuft bereits seit etwa Mitte August, ab Mitte September folgen mit Holsteiner Cox und Elstar die ersten Haupt- und Lagersorten. „Ein verhältnismäßig mildes Frühjahr mit besten Blüh- und Befruchtungsbedingungen für die Bienen verhelfen den Obstbauerinnen und -bauern zu der guten Ernte“, sagt Dr. Matthias Görgens, stellvertretender Leiter der zur LWK gehörenden Obstbauversuchsanstalt in Jork im Landkreis Stade. Am 27. August ist die offizielle Apfelsaisoneröffnung der Landesfachgruppe Obstbau auf dem Obsthof des Vorsitzenden Claus Schliecker.
Die Apfelernte an der Niederelbe wird die Marke von 300.000 Tonnen (t) überschreiten – die Betriebe erwarten mit 323.000 t eine fünfprozentige Steigerung der Apfelernte gegenüber 2021 (308.000 t).
Den größten Anteil liefern die Sortengruppe Jonagold mit 105.000 t und Elstar mit 104.000 t. Damit tragen diese beiden Sorten zu 65 Prozent zur Apfelernte bei. Es folgen Braeburn mit geschätzten 46.000 t, Boskoop mit 13.000 t und Holsteiner Cox mit 11.000 t. Die Sorte Wellant verzeichnet den größten Zuwachs gegenüber dem Jahr 2021: Nachdem es im vergangenen Jahr 10.000 t gab, beträgt die Steigerung in diesem Jahr stattliche 40 Prozent. Der Wellant befindet sich damit in aufsteigender Form. Bedingt durch die kontinuierlichen Neu-Pflanzungen der vergangenen Jahre hat diese wohlschmeckende Sorte die 14.000-Tonnen-Marke erreicht.
Zu den Sorten der Frühäpfel zählt zum Beispiel die Sorte Delbarestivale. Sie gilt als „der Elstar unter den Frühäpfeln“ wegen ihres hoch aromatischen, süß-säuerlichen Geschmacks und ihrer besseren Lagerungsfähigkeit. Denn normalerweise sind Frühäpfel nicht so lange lagerfähig, sie werden genussreif am Baum geerntet und müssen rasch verzehrt oder verarbeitet werden.
Die Frühäpfel sind lediglich ein Nischenprodukt. Vor allem Direktvermarkter*innen bauen Sorten wie Klarapfel, Delbarestivale, Collina sowie Gravensteiner oder Deljonca an. (LWK Niedersachsen)

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