Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Alternativen Lösungen im Pflanzenschutz: 25. Erfahrungsaustausch

"Auf dieser Veranstaltung geht es in erster Linie um den Erfahrungsaustausch zu neuen Verfahren im gewerblichen Gartenbau", sagt Dr. Joachim Vietinghoff, Abteilungsleiter „Pflanzenschutzdienst“ (PSD) im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock.

„Klein- oder Hobbygärtnern ist es bekannt, dass Weiße Fliegen an ihren Tomaten und Gurken im Gewächshaus auch mit Schlupfwespen bekämpft werden können. Aber auf dieser Veranstaltung geht es in erster Linie um den Erfahrungsaustausch zu neuen Verfahren im gewerblichen Gartenbau“, sagt Dr. Joachim Vietinghoff, Abteilungsleiter „Pflanzenschutzdienst“ (PSD) im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock.

Etwa 90 Experten aus allen Regionen Deutschlands, der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden trafen sich in Rostock, um sich über biologische Bekämpfungsverfahren im Erwerbsgartenbau auszutauschen.

Mitarbeiter von Pflanzenschutzdiensten, Berater sowie Züchter der einzusetzenden lebenden Nutzorganismen - sogenannte Nützlinge - haben zu Möglichkeiten deren optimierten Einsatzes gegen schwer bekämpfbare Schädlinge diskutiert. Ebenso ging es um die Anwendung von Nutzpilzen gegen Schadpilze.

Positive Versuchsergebnisse einzelner Anwendungen biologischer Pflanzenschutzmaßnahmen müssen zu praxistauglichen Verfahren entwickelt werden, die den konkreten Bedingungen vor Ort anzupassen sind. „So kann es vorkommen, dass zwei benachbarte Gewächshausbetriebe aufgrund ihrer baulichen und kleinklimatischen Unterschiede voneinander abweichende Pflanzenschutzprobleme haben“, gibt Dr. Robert Schmidt, fachlicher Leiter des gartenbaulichen Pflanzenschutzes im LALLF und Organisator der Veranstaltung an.

„Eine erfolgreiche und umfangreiche Anwendung komplexer biologischer Bekämpfungsverfahren erfordert gewöhnlich einen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand des Gärtners“, weiß Schmidt. Somit ist deren Durchsetzung teilweise schwierig, denn sie dürfen kaum teurer als konventionelle, chemische Pflanzenschutzmaßnahmen sein, um angewendet zu werden. Leider honorieren auch oft noch zu wenige Verbraucher diesen Mehraufwand. Trotzdem werden die Aktivitäten des Teilnehmerkreises der Fachveranstaltung regelmäßig, jährlich weitergeführt werden.

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