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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Alnatura: Erhält zum fünften Mal in Folge den Deutschen Fruchtpreis
Der renommierte Branchenpreis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und wird jährlich vergeben. Zum bereits fünften Mal in Folge gewinnt damit ein Alnatura Markt den Deutschen Fruchtpreis: Der Darmstädter Alnatura Super Natur Markt in der Heidelberger Straße wurde bereits zweimal mit der begehrten Auszeichnung in der Kategorie „Bio-Märkte" geehrt. Auch der Markt in Starnberg konnte den Preis gewinnen, während er im vergangenen Jahr nach Stadtbergen bei Augsburg ging.
Neun Monate im Jahr heimisches Bio-Gemüse
Verliehen wird der Deutsche Fruchtpreis von der „Rundschau für den Lebensmittelhandel" und dem „Fruchthandel-Magazin". Die Jury würdigt insbesondere die Frische und Präsentation des Sortiments, die Beratungsqualität durch die Kolleginnen und Kollegen sowie die Sortimentsbreite und -tiefe. Das Obst und Gemüse bei Alnatura stammt zu 100% aus biologischem Anbau, ein großer Teil davon sogar aus der Region. Das meiste Obst und Gemüse ist zusätzlich Demeter,- Bioland- oder Naturland-zertifiziert.
Statt der sonst üblichen Importe aus dem Mittelmeerraum gibt es im Alnatura Super Natur Markt zudem neun Monate im Jahr Bio-Tomaten, Bio-Paprika und Bio-Gurken aus heimischem Anbau vom Bodensee. Die Produkte werden im Vertragsanbau zusammen mit dem Erzeuger Reichenau Gemüse eG in einem ausschließlich für Alnatura vorgesehenen Bioland-Gewächshaus geplant und angebaut. Darüber hinaus wurde insbesondere für die Wintermonate ein fester Anbau mit verschiedenen Vertragspartnern etabliert, sodass ein Großteil der Kulturen in überwiegend Demeter-Qualität angeboten werden kann. Flugware ist bei Alnatura grundsätzlich tabu.
Ein Beispiel für eine weitere Besonderheit im Obst- und Gemüsesortiment: Avocados, Land- und Mini-Gurken sowie Passionsfrüchte und Mangos werden nach Gewicht und nicht wie handelsüblich pro Stück verkauft. Die Kundinnen und Kunden können also selbst wählen, welche Größe sie benötigen. Der Vorteil für die Bauern: Sie können auch kleinere und größere Produkte vermarkten, die nicht der handelsüblichen Norm entsprechen.
Obst und Gemüse unverpackt und ohne Plastik
Obst und Gemüse ist bei Alnatura zu 90% unverpackt und wird hauptsächlich in Mehrwegkisten statt in Kartons oder Holzkisten gehandelt. Damit leistet der Bio-Händler einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll. Als erster Einzelhändler hatte das Unternehmen bereits vor sieben Jahren die Plastik-Einwegtüten für Obst und Gemüse abgeschafft.
Alnatura Marktleiterin Natascha Gehres aus Karlsruhe ist stolz auf ihr Team: „Der Deutsche Fruchtpreis ist eine großartige Anerkennung und gleichzeitig Ansporn für unsere tägliche Arbeit. Wir freuen uns sehr darüber und werden die Auszeichnung gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden gebührend feiern."

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